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Seit 07:00 Uhr Nachrichten

Sahra Wagenknecht"Ich will nicht, dass die EU in Nationalismus zerfällt"

Ihr Vertrauen, mehr Kompetenzen an die EU-Kommission zu übergeben, sei derzeit gleich null, sagte Sahra Wagenknecht im Deutschlandfunk. Dennoch sieht die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag die Chance, dass der Brexit als Weckruf für eine Erneuerung der EU verstanden werden könne: "mit einer viel stärker sozialen Ausrichtung, mit deutlich mehr Demokratie".


De Maizière über die Beziehung zur Türkei"Wir können uns unsere Partner nicht aussuchen"

Die Türkei sei für Deutschland ein sehr wichtiger Staat, sie liege geografisch in einer Schlüssellage, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) im Interview der Woche des DLF. Mit Ankara sollte künftig ein Datenaustausch der Nachrichtendienste zur Terrorbekämpfung stattfinden. Wegen Kritik an der menschenrechtlichen Situation in dem Land könne nicht auf diese Zusammenarbeit verzichtet werden.


Peter Altmaier"Es wird für kein Land eine Sonderbehandlung geben"

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat davor gewarnt, Großbritannien bei den EU-Austrittsverhandlungen einen Bonus einzuräumen. "Wir sollten klarmachen – und das haben wir klargemacht –, dass man dieses Referendum nicht benutzen kann, um einen besseren Deal oder etwas Ähnliches zu verhandeln", sagte er im Interview der Woche des DLF. Bis zum Abschluss der Verhandlungen sei Großbritannien Mitglied der EU - mit allen Rechten und Pflichten.


Brexit-Befürworter"Wir wollen einen sanften Übergang"

Großbritannien wolle sich von der EU nichts verbieten lassen, wie etwa die niedrigere Mehrwertsteuer, sagte John Redwood (Tory), Sprecher der britischen Vote-Leave-Kampagne für einen Austritt aus der EU, im DLF. Negative wirtschaftliche Folgen eines Brexits für sein Land fürchtet Redwood nicht. Auch danach wolle man mit den anderen EU-Staaten gut zurechtkommen.


HRK-Präsident Horst Hippler"Die Regelstudienzeit ist eine Idee aus der Politik"

Nur vier von zehn Studenten machen ihren Abschluss innerhalb der Regelstudienzeit. Den Präsidenten der Hochschulschulrektorenkonferenz, Horst Hippler, stört das nicht - er wünscht sich ohnehin mehr Freiheiten, das Studium individuell anzupassen. Sonst entstehe nur Frust. Beim Bachelor sollten zudem die Leistungsnachweise im ersten Jahr nicht für die Endnote relevant sein, sagte Hippler im DLF.


Alexander Graf Lambsdorff (FDP) zur Türkei"Wir haben keine Pflicht, uns erpressen zu lassen"

Solange die Türkei nicht alle Bedingungen des EU-Türkei-Deals erfülle, sei eine Visafreiheit keine Option, sagte Alexander Graf Lambsdorff (FDP) im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Der stellvertretende Präsident des Europäischen Parlaments plädierte jedoch für eine stufenweise Einführung der Visafreiheit. Diese könne vielen Türken "eine demütigende Prozedur" ersparen.


AfD-Vorsitzende Petry zur Flüchtlingshilfe"Die Kirche betreibt eine Art modernen Ablasshandel"

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat der Kirche vorgeworfen, in der Flüchtlingspolitik lediglich eigene Interessen zu verfolgen. Mit Nächstenliebe habe das nichts zu tun, sagte Petry im Interview der Woche des DLF. Diakonie und Caritas erhielten staatliche Gelder dafür, dass sie Flüchtlinge aufnehmen und Räumlichkeiten bereitstellten. Dies sei eine moderne Form des Ablasshandels.


Bundestagspräsident Norbert Lammert"Ich bin heilfroh, dass der Bundespräsident in Deutschland nicht direkt gewählt wird"

Bundestagspräsident Norbert Lammert geht davon aus, zu Österreich weiter ein "ordentliches und faires Verhältnis" zu haben - auch wenn der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer die Stichwahl um das Amt des Bundespräsidenten gewinnen sollte. Das sei selbstverständlich, denn das Land sei für Deutschland als Partner wichtig, sagte Lammert im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Mögliche Direktwahlen eines deutschen Staatsoberhaupts lehnte er ab.


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