• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 

Sahra Wagenknecht"Ich will nicht, dass die EU in Nationalismus zerfällt"

Ihr Vertrauen, mehr Kompetenzen an die EU-Kommission zu übergeben, sei derzeit gleich null, sagte Sahra Wagenknecht im Deutschlandfunk. Dennoch sieht die Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag die Chance, dass der Brexit als Weckruf für eine Erneuerung der EU verstanden werden könne: "mit einer viel stärker sozialen Ausrichtung, mit deutlich mehr Demokratie".


De Maizière über die Beziehung zur Türkei"Wir können uns unsere Partner nicht aussuchen"

Die Türkei sei für Deutschland ein sehr wichtiger Staat, sie liege geografisch in einer Schlüssellage, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) im Interview der Woche des DLF. Mit Ankara sollte künftig ein Datenaustausch der Nachrichtendienste zur Terrorbekämpfung stattfinden. Wegen Kritik an der menschenrechtlichen Situation in dem Land könne nicht auf diese Zusammenarbeit verzichtet werden.


Peter Altmaier"Es wird für kein Land eine Sonderbehandlung geben"

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat davor gewarnt, Großbritannien bei den EU-Austrittsverhandlungen einen Bonus einzuräumen. "Wir sollten klarmachen – und das haben wir klargemacht –, dass man dieses Referendum nicht benutzen kann, um einen besseren Deal oder etwas Ähnliches zu verhandeln", sagte er im Interview der Woche des DLF. Bis zum Abschluss der Verhandlungen sei Großbritannien Mitglied der EU - mit allen Rechten und Pflichten.


Brexit-Befürworter"Wir wollen einen sanften Übergang"

Großbritannien wolle sich von der EU nichts verbieten lassen, wie etwa die niedrigere Mehrwertsteuer, sagte John Redwood (Tory), Sprecher der britischen Vote-Leave-Kampagne für einen Austritt aus der EU, im DLF. Negative wirtschaftliche Folgen eines Brexits für sein Land fürchtet Redwood nicht. Auch danach wolle man mit den anderen EU-Staaten gut zurechtkommen.

Weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk