• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
Seit 00:05 Uhr Lange Nacht
EVP-Fraktionsvorsitzender Manfred Weber (CSU) gibt am 17.07.2014 in München (Bayern) eine Pressekonferenz. (dpa / picture-alliance / Tobias Hase)

EU-Flüchtlingspolitik"Der nationale Egoismus setzt sich durch"

In der Flüchtlingsfrage will das EU-Parlament laut Manfred Weber (CSU), Vorsitzender der EVP-Fraktion, die Länder nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Die EU-Kommission wolle im Herbst einen Vorschlag zu einer verbindlichen Quote machen. Die Mitgliedsstaaten müssten sich zu Hause erklären, wenn sie sich dann noch immer einer gerechten Verteilung verweigerten.


Die Parteivorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Simone Peter und Cem Özdemir, (dpa picture alliance/ Diana Weschke)

Grünen-Chef Özdemir"Die Türkei muss auch ihre Politik gegenüber den Kurden ändern"

Cem Özdemir hat die Angriffe der Türkei auf Stellungen der IS-Terrorgruppe begrüßt. Das Land sei spät genug aufgewacht, sagte der Grünen-Co-Chef dem DLF. Zu lange habe die Türkei bei den islamistischen Kämpfern weggeschaut. Angesichts der Kehrtwende warnte Özdemir: Ankara dürfe nicht länger so tun, als seien die Kurden die Bedrohung. Türken und Kurden müssten nach innen und außen gleichermaßen zusammenstehen.


Der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen (dpa/picture-alliance/ Jan Woitas)

Günter Verheugen"Was von den Griechen verlangt wurde, ist einfach zu viel"

"Man kann den Griechen nicht mehr zumuten, als sie leisten können", sagte der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen im Deutschlandfunk. Zudem seien die Risiken der derzeitigen Diskussion um Griechenlands Zukunft gigantisch, so der SPD-Politiker. "Ich fürchte, es geht sogar so weit, dass die Existenz der EU, wie wir sie jetzt kennen, infrage gestellt ist."


Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Volker Wieker (Imago - Christian Thiel )

Generalinspekteur der Bundeswehr"Die Marine kuriert bei der Flüchtlings-Rettung nur die Symptome"

Für die Lösung des Flüchtlingsdramas sei es notwendig, die Ursachen in den betroffenen Ländern selbst zu bekämpfen, sagte Volker Wieker im Deutschlandfunk. Mit ihren See-Einsätzen kuriere die Marine derzeit nur die Folgen. Den Gründen für das Aufkommen von Flüchtlingsströmen entgegenzuwirken, nannte der Bundeswehr-Generalinspekteur ein "langfristiges Unternehmen".


Das könnte sie auch interessieren

Entdecken sie den Deutschlandfunk