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Invasion der Synsekten

Miniaturroboter werden flügge

Von Frank Grotelüschen

Einen der kleinsten Flugroboter der Welt hält hier Ron Fearing in der Hand.
Einen der kleinsten Flugroboter der Welt hält hier Ron Fearing in der Hand. (Ron Fearing/University of Berkeley)

Die Zukunft der Robotik - womöglich liegt sie gar nicht in sprechenden Blechonkeln Marke "Star Wars", die auf Metallstelzen ungelenk durch die Gegend staksen und ruckartig Kopf und Arme schütteln. Denn zusehends gelingt es den Ingenieuren, ihre autonomen Maschinen immer weiter zu miniaturisieren: Diese "Mikrobots" sind nicht viel größer als Insekten, und manche von ihnen können - nach Vorbild von Libellen und Käfern - sogar fliegen.

In Zukunft sollen sich diese künstlichen Insekten zu Schwärmen zusammentun, um gemeinsam als mobile Umweltsensoren zu agieren - oder aber in den Dienst Ihrer Majestät zu treten, als winzige Spione. Vielleicht kommt es ja sogar soweit wie einst von der Science-Fiction-Legende Stanislaw Lem prognostiziert: Simple, instinktgeleitete Roboterorganismen, "Synsekten" genannt, erweisen sich konventionellen Waffensystemen wie Panzern und Atombomben als überlegen - und führen dadurch zu einem völligen Umdenken in der Militärstrategie.

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