Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

 

Invasion der Synsekten

Miniaturroboter werden flügge

Von Frank Grotelüschen

Einen der kleinsten Flugroboter der Welt hält hier Ron Fearing in der Hand.
Einen der kleinsten Flugroboter der Welt hält hier Ron Fearing in der Hand. (Ron Fearing/University of Berkeley)

Die Zukunft der Robotik - womöglich liegt sie gar nicht in sprechenden Blechonkeln Marke "Star Wars", die auf Metallstelzen ungelenk durch die Gegend staksen und ruckartig Kopf und Arme schütteln. Denn zusehends gelingt es den Ingenieuren, ihre autonomen Maschinen immer weiter zu miniaturisieren: Diese "Mikrobots" sind nicht viel größer als Insekten, und manche von ihnen können - nach Vorbild von Libellen und Käfern - sogar fliegen.

In Zukunft sollen sich diese künstlichen Insekten zu Schwärmen zusammentun, um gemeinsam als mobile Umweltsensoren zu agieren - oder aber in den Dienst Ihrer Majestät zu treten, als winzige Spione. Vielleicht kommt es ja sogar soweit wie einst von der Science-Fiction-Legende Stanislaw Lem prognostiziert: Simple, instinktgeleitete Roboterorganismen, "Synsekten" genannt, erweisen sich konventionellen Waffensystemen wie Panzern und Atombomben als überlegen - und führen dadurch zu einem völligen Umdenken in der Militärstrategie.

Diesen Beitrag können Sie für begrenzte Zeit nach der Sendung in unserem Audio-On-Demand-Player hören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Wissenschaft im Brennpunkt

FortpflanzungsmedizinFür immer fruchtbar?

Uterus-Transplantation: Das neugeborene Baby kurz nach der Geburt

Eine junge Frau kommt ohne Gebärmutter auf die Welt - und entbindet doch ein eigenes Kind. So geschehen in Göteborg, wo Ärzte einer 34-Jährigen die Gebärmutter einer Freundin transplantiert hatten. 36 Jahre nach der Geburt des ersten Retortenbabys wagt sich die Fortpflanzungsmedizin weit über die künstliche Befruchtung hinaus.

AusleseVom Nutzen der Nachtruhe

Ein Junge schläft versteckt unter einer gestreiften Bettdecke, nur sein Haarschopf ist zu sehen.

Warum schläft der Mensch? Und wozu träumen wir? Das ist Thema der aktuellen Bücher von Peter Spork und Stefan Klein, die zu den führenden Wissenschaftsautoren hierzulande zählen. Die Wissenschaftsredaktion des Deutschlandfunks diskutiert die Neuerscheinungen. Eine Sendung live von der Frankfurter Buchmesse.

Rezension Träume. Eine Reise in unsere innere Wirklichkeit