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Is was!?

Der satirische Wochenrückblick

Von Stefan Reusch

Collage: Kölner Dom, Wowereit, FDP und Depardieu
Collage: Kölner Dom, Wowereit, FDP und Depardieu (picture alliance / dpa / AP / P. Zinken / M. Kappeler / P. Renault)

Die Kirche zittert, die FDP wackelt, Wowereit will weiter wurschteln. Wunderbar. Es kristallisiert sich raus - jawoll: Berlin kriegt den ersten Nichtflughafen Europas. Dann führt die Hauptstadt die Drachme wieder ein. Dann schicken die USA Rosinenbomber - halt, Moment.

Mit Fliegen wäre der Flughafen noch viel teurer. Zu schweigen von dem Fluglärm, und überhaupt diese ganzen Flugbegleiterscheinungen. Pappige Sandwichs. Hässliche Trolleys. Und wenn man mal fliegen will, wieso ist dann als Bordlektüre immer bloß nur noch dieses "Focus-Money" da?! Auf der "Focus-Money"-Website übrigens behauptet jetzt Dieter Hundt, der Arbeitgeberpräsident, am Burn-out sei nicht der Job schuld, sondern das Privatleben. Jaja: "Die Weiber und der Suff, das reibt den Menschen uff."

Was soll man dazu sagen. Christian Wulff sagt auch nichts. Man sieht ihn förmlich vor sich. Starr und stumpf. Vielleicht wird er ja Stummfilmstar(r).
Schauspieler ...

Mon Dieu Depardieu. Also: Wer sich neben einem lachenden Putin gleichfalls lachend abbilden lässt, der muss Schröder heißen oder er muss ein Schauspieler sein. ein guter. Depardieu hat das Rubellos gezogen, der pickt sich halt jetzt die Russinnen ... die Rosinen raus . Und die Grande Nation nimmt ihm das durchweg krumm. Depp Adieu. Ein großer Filmproduzent macht gleich noch ‘n größeres Fass auf: französische Starschauspieler, sagt er, seien sowieso viel zu gut bezahlt. Weniger wäre mehr? Der französische Staat hätte sich über mehr gefreut. Depardieu war das zuviel, und so muss der Putin sich sein Land nicht mehr allein schön trinken - mit seinem Sparkassendirektorengehalt.

"Auf in den Kampf, ihr Freiheitskämpferinnen und Freiheitskämpfer", rief der Revolutionsführer Brüderle. Der gilt als FDP-Hoffnung. Mit andern Worten: die Lage für die Partei ist ausweglos.

Die FDP wackelt. Die Kirche zittert. Eine Kirche zittert. In Köln, der Dom.
Die Kirche an sich, die steht – das steht fest - fest. Da wird Aufklärung betrieben, innerlich, quasi innerbetrieblich. Und wie’s drinnen aussieht, geht niemanden was an.

Der Kölner Dom indes, der zittert wirklich. Das Bauwerk reagiert allergisch auf U-Bahn-Lärm und – das überrascht ein wenig – und auch auf Glockenklänge. Die Kirche hält die Kirche im Kopp nit aus.

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