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StartseiteJazz im DLFEin Porträt des Geigers Adam Bałdych04.02.2016

JazzFactsEin Porträt des Geigers Adam Bałdych

Er setzt die große Tradition polnischer Jazzviolinisten fort, bezieht sich auf Geiger wie Zbigniew Seifert und lässt zugleich mit einem eigenen Ton auf dem Instrument aufhorchen. Der 1986 in Westpolen geborene Adam Bałdych galt bereits in jungen Jahren als musikalisches Wunderkind.

Von Bert Noglik

Adam Baldych spielt am 30.06.2012 beim Jazz Baltica in Niendorf. (picture-alliance / dpa-ZB / Lutz Knauth)
Der Geiger Adam Baldych (picture-alliance / dpa-ZB / Lutz Knauth)

Mit elf Jahren entschied er sich für die Violine, mit 13 für den Jazz. Begeistert zunächst von Komponisten wie Sergei Rachmaninow, Frédéric Chopin und Peter Tschaikowski, ließ er sich später unter anderem auch von Miles Davis, Jimi Hendrix und Radiohead inspirieren. Das Spektrum seines Schaffens reicht vom Duo mit dem Pianisten Yaron Herman über ein Projekt mit dem norwegischen Helge Lien Trio bis hin zu Spielkonstellationen mit dem finnischen Pianisten Iiro Rantala und skandinavischen All-Star-Besetzungen.

Der Geiger, der wegen seiner teuflischen Virtousität den Spitznamen "Evil" erhielt, verbindet in seinem Spiel einen Hauch slawischer Romantik mit der Energie des Rock und der Expressivität des Jazz.

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