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Kämpfen für den rechten Glauben?

Geschichte und Gegenwart der Salafisten

Stefan Weidner im Gespräch mit Kersten Knipp

Islamische Fundamentalisten demonstrieren in Solingen gegen eine Veranstaltung von "Pro NRW" (picture alliance / dpa / Melanie Dittmer)
Islamische Fundamentalisten demonstrieren in Solingen gegen eine Veranstaltung von "Pro NRW" (picture alliance / dpa / Melanie Dittmer)

Sie verschenken den Koran in Fußgängerzonen und attackieren Polizisten: Die Salafisten, eine ultrakonservative Gruppierung aus dem sunnitischen Islam.

Die Geschichte des Salafismus legt nahe, ihn vor allem als Moderne-Phänomen zu verstehen, das auf die Herausforderungen der Neuzeit, im arabischen Raum wesentlich durch den Kolonialismus geprägt, eine religiöse Antwort zu geben versucht.

Der Salafismus ist zudem stark mit der arabischen Halbinsel, insbesondere mit Saudi Arabien, verbunden. Warum haben ultrakonservative Koranauslegungen dort eine so starke Stellung? Warum werden sie von dort in die gesamte Welt exportiert? Und: Wie hat sich der Salafismus historisch und kulturgeschichtlich überhaupt entwickelt?

- Mit dem Schriftsteller und Islamwissenschaftler Stefan Weidner sprach darüber Kersten Knipp.



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Kulturfragen

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