Kulturfragen / Archiv /

 

Kämpfen für den rechten Glauben?

Geschichte und Gegenwart der Salafisten

Stefan Weidner im Gespräch mit Kersten Knipp

Islamische Fundamentalisten demonstrieren in Solingen gegen eine Veranstaltung von "Pro NRW" (picture alliance / dpa / Melanie Dittmer)
Islamische Fundamentalisten demonstrieren in Solingen gegen eine Veranstaltung von "Pro NRW" (picture alliance / dpa / Melanie Dittmer)

Sie verschenken den Koran in Fußgängerzonen und attackieren Polizisten: Die Salafisten, eine ultrakonservative Gruppierung aus dem sunnitischen Islam.

Die Geschichte des Salafismus legt nahe, ihn vor allem als Moderne-Phänomen zu verstehen, das auf die Herausforderungen der Neuzeit, im arabischen Raum wesentlich durch den Kolonialismus geprägt, eine religiöse Antwort zu geben versucht.

Der Salafismus ist zudem stark mit der arabischen Halbinsel, insbesondere mit Saudi Arabien, verbunden. Warum haben ultrakonservative Koranauslegungen dort eine so starke Stellung? Warum werden sie von dort in die gesamte Welt exportiert? Und: Wie hat sich der Salafismus historisch und kulturgeschichtlich überhaupt entwickelt?

- Mit dem Schriftsteller und Islamwissenschaftler Stefan Weidner sprach darüber Kersten Knipp.



Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Ohne Tabu

 

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Kulturfragen

Günter Grass' Laudatio auf Yasar Kemal "Ich schäme mich meines Landes"

Hand in Hand sitzen der türkische Schriftsteller Yasar Kemal (r) und sein Laudator, der Autor Günter Grass, vor der Preisverleihung in der Frankfurter Paulskirche nebeneinander. (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Im Jahr 1997 hielt Günter Grass anlässlich der Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels eine Laudatio auf Preisträger Yasar Kemal. Darin protestierte er auch gegen Waffenlieferungen der damaligen Bundesregierung an die Türkei und griff deren Ausländerpolitik deutlich an.

Das Massaker an den ArmeniernDas "Gorki" und die Zukunft des politischen Theaters

Gedenkstätte an den Völkermord an den Armeniern in Jerewan, Hauptstadt von Armenien (picture alliance / dpa / Foto: Abaca 106804)

In Deutschland steht in diesen Tagen das Gedenken an das Kriegsende vor 70 Jahren - wie etwa der Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald - im Vordergrund. Doch im April 2015 jährt sich auch der Völkermord an den Armeniern, der vor 100 Jahren begann.

Neue Konflikte zwischen West und Ost"Optimist bin ich nur auf lange Sicht"

Heinrich August Winkler am Deutschlandradio-Stand auf der Frankfurter Buchmesse (Deutschlandfunk)

Die lange Friedenszeit in Westeuropa nach dem Zweiten Weltkrieg und die friedlichen Revolutionen nach 1989 stärkten die Hoffnung auf eine neue globale Friedensordnung im 21. Jahrhundert. Doch derzeit sieht die Welt ständig neue Krisen und Kriege. Der Historiker Heinrich August Winkler zur Situation Europas im neuen Konflikt zwischen West und Ost.