Umwelt und Verbraucher / Archiv /

Kapitän und Steuermann der "Rena" verurteilt

Urteil nach Schiffsunglück in Neuseeland

Von Udo Schmidt

Der havarierte Frachter "Rena"
Der havarierte Frachter "Rena" (picture alliance / dpa - Maritime New Zealand / Handout)

Im vergangenen Herbst lief die Rena vor Neuseeland auf ein Riff. Das Meer wurde verseucht, Tausende Seevögel starben. Heute nun sprach ein Richter in Wellington das Urteil im Namen des Volkes. Sieben Monate Haft für Kapitän und Steuermann.

Das Containerschiff war im Oktober 2011 vor der neuseeländischen Küste auf Grund gelaufen und Anfang Januar 2012 in zwei Teile gebrochen. Dabei ging eine hohe Anzahl an Containern verloren und Öl lief aus.

Den kompletten Beitrag können Sie mindestens bis zum 25.10.2012 alsMP3-Audioin unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Umwelt und Verbraucher

Saubere KleidungQualitätssiegel alleine reichen nicht

Neben einem Ständer mit Kleidung hängt unter anderem eine eigenwillig kreative Spielzeugpuppe aus Öko-Wolle, aufgenommen am 02.04.2009 in der glore Boutique in München. Die glore Boutique führt ausschließlich Kleidung aus fairem Handel, Rohstoffen aus biologischem Anbau und Recyclingmaterialien.

Vor einem Jahr kamen beim Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesh über 1000 Menschen ums Leben. Die Katastrophe lenkte den Blick auf desolate Arbeitsbedingungen in der Textilbranche. Viele Verbraucher suchten deshalb nach Kleidung aus fairer Produktion. Bei der Kennzeichnung solcher Textilien hapert es aber noch.

NachgehaktNoch immer sind viele Fritz-Boxen angreifbar

Zwei FRITZ!Box-Modelle des Herstellers AVM, die auf der CeBIT 2010 präsentiert wurden. 

Für Computernutzer war es ein Schock: Viele Router des Typs Fritz-Box sind angreifbar, eine Sicherheitslücke macht sie für Hacker zu einer leichten Beute. Zwar stellte der Anbieter ein Sicherheitsupdate zur Verfügung. Doch auch ein Vierteljahr später sind viele Fritz-Boxen immer noch ungeschützt.

ElektrokräneDie kleine Energiewende am Hamburger Containerhafen

Forschungsprojekt BESIC am HHLA Container Terminal Altenwerder: In der Batteriewechselstation sollen die Batterien der selbstfahrenden Schwerlastfahrzeuge mit Ökostrom-Spitzen geladen werden.

Am Hamburger Containerhafen sollen akkubetriebene Kräne die altgedienten Dieselmodelle ersetzen. Die ersten elektrischen Kräne sind bereits im Einsatz. Sie verursachen weniger Emissionen und können dank großer Akkus Ökostrom aus Windenergie auch bei Flaute nutzen.