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KapstadtWegen Dürre wird Katastrophenzustand ausgerufen

In Kapstadt in Südafrika stehen Anwohner an, um Behälter mit Wasser zu füllen. (AP / dpa / Bram Janssen)
Aufgrund der Dürre im südafrikanischen Kapstadt wurden Einschränkungen zum Wassergebrauch eingeführt. (AP / dpa / Bram Janssen)

Die südafrikanische Regierung hat angesichts der anhaltenden Dürre und des akuten Wassermangels in Kapstadt den landesweiten Katastrophenzustand ausgerufen.

Damit ist sie für das Krisenmanagement verantwortlich. Alle staatlichen Einrichtungen wurden angewiesen, Notfallpläne zu erarbeiten, Soforthilfen zur Verfügung zu stellen und Baumaßnahmen zum Kampf gegen den Wassermangel einzuleiten.

Kapstadt leidet unter der schlimmsten Dürreperiode seit 100 Jahren. Die Menschen dürfen seit Anfang des Monats täglich nur noch 50 Liter Wasser verbrauchen. Der Stadtverwaltung wird vorgeworfen, auf Warnungen von Experten nicht gehört und zu spät Maßnahmen zur Einschränkung des Wasserverbrauchs ergriffen zu haben.

Diese Nachricht wurde am 13.02.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.