Montag, 20.11.2017
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Plakat für den 100. Deutschen Katholikentag 2016 in Leipzig (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
Passanten laufen an einer viereckigen Installation mit Transparenten vorbei. Auf der Vorserseite sieht man das überlebensgroße Bild eines grinsenden Jungen und die Schrift "Seht, da ist der Mensch". (Jan Woitas / dpa)

100. KatholikentagLeipzig als ein politisches Statement

Bisher habe viel Politprominenz herbeigeschafft werden müssen, damit Katholikentage politisch wurden, kommentiert Christiane Florin. Diesmal in Leipzig sei das anders, viele Teilnehmer würden sich in der Flüchlingshilfe engagieren. Sie kommen nun nach Sachsen - in ein Umfeld, das weder für Willkommenskultur gegenüber Geflüchteten noch gegenüber Gläubigen bekannt sei.

Bundesinnenminister Thomas de Maiziere und Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung beten (SPD) beim 100. Deutschen Katholikentag in Leipzig. (dpa/picture alliance/Sebastian Willnow)

Flüchtlingsdebatte auf dem KatholikentagChristen sind nicht automatisch bessere Menschen

Die meisten Kirchen in Deutschland erheben regelmäßig ihre Stimme für die Flüchtlinge. Das bedeute jedoch nicht, dass das Kirchenvolk bei der Thematik nicht gespalten sei, kommentiert Rainer Brandes. Ressentiments gegenüber den vermeintlich Fremden seien unter den Mitgliedern der Kirchen weiter verbreitet als es die Kirchenleitungen wahrhaben wollten.

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