• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 23:05 Uhr Lange Nacht
StartseiteTag für TagWarum sich Kirchen beim Klimagipfel in Paris einmischen30.11.2015

Klima Warum sich Kirchen beim Klimagipfel in Paris einmischen

Anstrengungen und verbindliche Zusagen erwarten die Kirchen von der Weltklimakonferenz. Vor allem Papst Franziskus hat sich mit seiner Umweltenzyklika "Laudato Si" positioniert. Warum engagieren sich die Kirchen? Was legitimiert sie? Fragen an Professor Gerhard Kruip, Sozialethiker an der Universität Mainz.

Monika Dittrich im Gespräch mit Gerhard Kruip.

Nasa stellt Projektion zum Klimawandel ins Netz (dpa/pitcture-alliance/NaSA)
Nasa stellt Projektion zum Klimawandel ins Netz (dpa/pitcture-alliance/NaSA)
Mehr zum Thema

Schöngerechnet Wie wir das Klima nicht retten

Umweltenzyklika und Klimakollekte Klimaschutz ist "Teil des Grundauftrags des Christentums"

Umwelt-Enzyklika "Laudato si" ist zutiefst franziskanisch

Gerhard Kruips Forschungsschwerpunkte sind Gerechtigkeitsfragen in Zeiten der Globalisierung, Armutsbekämpfung, und auch die Theologie der Befreiung in Lateinamerika. Er sagt: Wenn Christen sich für Gerechtigkeit einsetzen, müssen sie sich auch engagieren, um den Klimawandel zu stoppen. Kruip, geboren 1957, ist Professor für Christliche Anthropologie und Sozialethik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er ist Berater der Deutschen Bischofskonferenz, obwohl er durchaus auch kritisch ist gegenüber seiner Kirche. Kruip hat das Memorandum "Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch" mitinitiiert. Es fordert tiefgreifende Reformen in der katholischen Kirche und wurde von über 300 Theologieprofessoren unterzeichnet.

Das komplette Gespräch können Sie im Audio-Archiv nachhören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk