Freistil / Archiv /

 

Knowing me, knowing you

Über Freundschaft in Zeiten von Facebook

Von Johanna Olausson

Durch Facebook und Co hat sich der Begriff der Freundschaft verändert.
Durch Facebook und Co hat sich der Begriff der Freundschaft verändert. (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

"Gute Freunde kann niemand trennen, gute Freunde sind nie allein, weil sie eines im Leben können, füreinander da zu sein", sang Franz Beckenbauer 1966. Freunde zu haben gilt als lebensnotwendig. Aber was ist Freundschaft eigentlich?

Es gibt Kumpel, es gibt beste Freunde, dicke Freunde, alte Freunde, Zweckfreunde, Brieffreunde, Schulfreunde, Freunde von Freunden, Wahlverwandte, Bekannte – und es gibt virtuelle Freunde.

Der Begriff Freundschaft hat sich verändert. Durch die neuen Kommunikationsformen muss man niemanden mehr persönlich treffen, um in Kontakt zu bleiben. Man kann sich schnell verabreden und wieder absagen, Freundschaften eingehen und wieder wegklicken.

Durch die sozialen Netzwerke im Internet kann man Tag und Nacht kommunizieren. Aber helfen Statusmeldungen wie »Meine Zähne sehnen sich nach Zahnseide« wirklich, Freundschaften zu pflegen? Und könnte es sein, dass Freundschaft trotz allem immer wichtiger wird?

Regie: Philippe Bruehl
DLF 2012

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Freistil

Pick Up ArtistsMit Verführungskünstlern auf der Jagd

Eine Frau mit einem teilweise transparenten Rock steht mit High-Heels an einer rot beleuchteten Bar und unterhält sich mit einem Mann.

"Ich tanze eine HB8 an, mein Wing approached die andere. Richtig gute Targets." Pick-Up-Artist sein, das heißt Frauen aufreißen mit System. Die Verheißung, jede Frau rumzukriegen, wenn man ein paar Psycho-Tricks lernt, macht schüchternen Durchschnittsmännern Hoffnung.

PhilosophieWas übrig bleibt, wenn nix übrig bleibt - Über das Nichts

Schwarz-Weiß-Aufnahme der Skulptur "Der Denker" aus dem Jahre 1904 des berühmten französischen Bildhauers, Grafikers und Malers Auguste Rodin

Wenn Nichts nichts ist, was ist es dann? Nichts oder Etwas? Beantworten lässt sich diese Frage nicht. Deshalb verbannten Philosophen die Frage als unlösbares Paradox. Dieser Umgang mit dem Nichts tauge nichts, meint der Philosoph Ludger Lütkehaus.

EsskulturWir Gastrosexuellen - Eine Aufklärung

Auf dem Teller ist Hummer auf grünem Apfelgelee mit Kaviar angerichtet, gekocht von Sternekoch Norbert Niederkofler.

Gastrosexualität? Was ist denn das? Eine Krankheit? Nein, es ist die Leidenschaft von Männern, die mit kompliziertem Werkzeug und nahezu wissenschaftlichem Anspruch ihre Privatküchen zu einem Schlachtfeld der Kulinarik und eigenen Identitätsfindung machen.