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Bahn und GDLDer Arbeitskampf ist noch lange nicht beendet

Die Bahn tritt in einen fast einwöchigen Streik - hier ein Bild vom Stuttgarter Hauptbahnhof. (imago stock & people)

Nach dem Tarifabschluss mit der EVG sehe so aus, als würde sich die Deutsche Bahn auch schnell mit der GDL einigen, kommentiert Philip Banse. Die kleinere Gewerkschaft habe ihre größte Schlacht in dem Streit ja schon gewonnen. Doch das Tarifeinheitsgesetz könne die GDL zu weiteren Streiks motivieren.


Vor dem Gebäude der EU-Kommission wehen blaue Europa-Flaggen. (Emmanuel Dunand / AFP)

EU-FlüchtlingsquotenJetzt sind die Mitgliedsländer im Zugzwang

Die EU allein könne das Flüchtlingsproblem nicht lösen, kommentiert Jörg Münchenberg. Gleichzeitig dürfe sich Europa nicht abschotten und das Flüchtlingselend ignorieren. Es gehe um Antworten. Und eine habe die Kommission mit ihrer Forderung nach einer Quote geliefert.


Sepp Blatter und Jack Warner herzen sich bei der U17-WM in Südkorea 2007 - gegen Warner gibt es zahlreiche Korruptionsvorwürfe (imago Sportfoto)

Vor dem FIFA-KongressDie Empörten können ein Zeichen setzen

Eine korrupte Clique habe den Sport über zwei Jahrzehnte missbraucht, kommentiert Andrea Schültke die Ermittlungen gegen den Fußball-Weltverband FIFA. Der davon die meiste Zeit amtierende Präsident, Joseph Blatter, bleibe zwar wohl weiterhin untastbar. Doch eine Chance hätten seine Gegner nun: Blatters Wiederwahl boykottieren.


Der indische Narendra Modi gestukuliert während einer Rede. (AFP / Money Sharma)

Ein Jahr ModiNach außen erfolgreich, nach innen versagt

Seit einem Jahr regiert der Hindu-Nationalist Narendra Modi in Indien. Im Ausland macht er überraschend eine gute Figur, im Innern sind die grundlegenden Veränderungen ausgeblieben, kommentiert Sabina Matthay. Besinnt die indische Regierung sich keines Besseren, wird das ihren internationalen Ambitionen schaden.


Hochzeitstorte mit zwei Frauenfiguren (AFP / Gabriel Bouys)

Gleichgeschlechtliche EheDie Schlachten sind längst geschlagen

Viel mehr als symbolisch wäre die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben in Deutschland nicht mehr, kommentiert Gudula Geuther. Die Angleichung von Lebenspartnerschaft und Ehe ist längst vollzogen. Diskriminiert werden Homosexuelle derzeit nur noch, wenn es um die Adoptionen geht.


(picture alliance / dpa)

Russlands Einreiseverbot für CDU-PolitikerNicht der eigentliche Skandal

Das Einreiseverbot für den CDU-Politiker Karl-Georg Wellmann ist nicht überraschend, kommentiert Sabine Adler. Es ist auch kein großer Skandal - viel schlimmer ist das Vorgehen gegen kritische Organisationen und Personen in Russland selbst. Dem einzelnen Einreiseverbot wird deshalb ein vielfacher Ausreisewunsch gegenüberstehen.


Andrzej Duda winkt während seiner Wahlkampagne in die Runde seiner Anhänger. (Pawel Supernak, dpa picture-alliance)

Präsidentschaftswahl in PolenDie Stunde der Wahrheit

Vor einem halben Jahr war Duda noch ein politischer Niemand. Dass jemand mit seiner Persönlichkeit die Menschen überzeugen kann, ist ein Lehrstück in Sachen Demokratie, kommentiert Florian Kellermann. Doch die Regierung wird die Politik gestalten - und sollte Jaroslaw Kaczynski zum zweiten Mal Ministerpräsident werden, schlägt für Duda die Stunde der Wahrheit.


Sigmar Gabriel und Angela Merkel vor einer Kabinettssitzung am 13. Mai 2015. (imago stock & people)

NSA-BND-AffäreDie Geister, die die SPD rief

Bei einer Offenlegung der Selektorenliste schieße sich die Bundesregierung ins eigene Bein. Das wisse die SPD inzwischen, kommentiert Theo Geers. Deshalb gehe es den Sozialdemokraten nun darum, bei der Lösung der BND-NSA-Affäre das eigene Gesicht zu wahren.


Der Chef der Alternative für Deutschland (AfD), Bernd Lucke (r.) und der AfD-Politiker Hans-Olaf Henkel (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

AfDWie sich eine Partei selbst zerfleischt

Im Streit zwischen den Flügeln zeige die AfD ihr wahres Gesicht, meint Stephan Richter vom "Flensburger Tageblatt" in seinem Gastkommentar für den DLF. Die Partei sei für die Spalter um Bernd Lucke und auch für seine Kontrahentin Frauke Petry nur Mittel zum Zweck.


Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und Bundeskanzlerin Angela Merkel beim EU-Gipfel in Riga (Ria Novosti/Mikhail Palinchak)

Ukraine, Georgien, MoldauDie EU macht die Türen zu

Die Östliche Partnerschaft sei kein Weg in die Europäische Union, erklärte die Kanzlerin auf dem Rigaer EU-Gipfel. Für die Ukraine, Georgien und Moldau wirkt diese Ansage wie eine kalte Dusche, meint Sabine Adler. Und im Klartext heiße das: Die EU macht die Türen zu.


BND-Präsident Gerhard Schindler im Saal des NSA-Untersuchungsausschusses (picture alliance / dpa/ Gregor Fischer)

GeheimdiensteMehr Fragen als Antworten im BND-Skandal

BND-Wochen im Bundestag: Intensiv beschäftigen sich die Parlamentarier wieder einmal mit dem NSA-Skandal und der Rolle des BND. Doch herausgekommen ist dabei wenig, kritisiert Falk Steiner.


Die Bahn tritt in einen fast einwöchigen Streik - hier ein Bild vom Stuttgarter Hauptbahnhof. (imago stock & people)

TarifeinheitsgesetzRabiate Beschränkung von Grundrechten

Seine unheilvolle Wirkung hat das Gesetz zur Tarifeinheit schon entfaltet, bevor es überhaupt in Kraft ist. Es spaltet statt zu einen. Es verschärft Tarifkonflikte, statt sie zu befrieden, kritisiert Gerhard Schröder mit Blick auf den Streik der GDL.


GDL-Chef Claus Weselsky schaut auf die Uhr. (picture alliance / dpa/ Armin Weigel / Kay Nietfeld)

Schlichtung bei der BahnWeselskys letzter Ausweg

GDL-Chef Claus Weselsky hat grünes Licht für eine formelle Schlichtung des Tarifstreits mit der Bahn gegeben. Für die Lokführer wurde es strategisch auch wirklich eng, kommentiert Birgid Becker. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass selbst gute Schlichter bei der Bahn an ihre Grenzen stoßen können.


Auf einem Tisch liegt ein Plastiktütchen mit Hanf neben einem Joint und einem roten Feuerzeug. (imago / Christian Ohde)

CannabisSanfte Droge mit harten Folgen

Nicht jeder, der Cannabis konsumiert, startet damit eine Drogenkarriere, kommentiert Carsten Schroeder. Aber die Befürworter einer Legalisierung des Cannabis-Konsums dürfen die Augen auch nicht vor den gesundheitlichen Schwierigkeiten verschließen, in die etwa jeder zehnte Konsument gerät.

Nächste Sendung: 28.05.2015 19:05 Uhr

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Ein undatiertes Foto der amtlichen Nachrichtenagentur Syriens, Sana, zeigt drei syrische Soldaten in Palmyra. Sie liegen auf dem Boden, das Gewehr im Anschlag. (Sana / Handout, dpa picture-alliance)

IS erobert PalmyraKehrseite von Assads Folterherrschaft

Unzählige Bewohner Palmyras sollen seit dem Fall der Stadt bereits durch den IS hingerichtet worden sein. Die Stärke der Terrormiliz sei nicht zuletzt die Schuld von Syriens Machthaber Baschar al Assad, kommentiert Markus Bickel von der "FAZ" im DLF. Der Diktator habe die Dschihadisten über Jahre hinweg geschont.

Jürgen Fitschen (links) und Anshu Jain im Gespräch (picture alliance / dpa/ Boris Roessler)

Deutsche BankWohin geht die Reise?

Das Management der Deutschen Bank verspricht seit Jahren einen Kulturwandel. Anstatt ihn umzusetzen, rudert Ko-Chef Fitschen nun zurück: Es gehe um eine neue Strategie. Wohl eher ein Strategiechen, kommentiert Klemens Kindermann. Die Bank müsse sich entscheiden: Investmentbanking oder Firmenfinanzierung.

Die Anzeigetafel informiert am 07.10.2014 in Berlin Reisende am Ostbahnhof über Zugaufälle. (dpa / picture-alliance / Paul Zinken)

Tarifstreit bei der BahnAus der Zeit gefallen

Zwei Tage nach Ende des GDL-Streiks sollten die Züge der Bahn wieder nach Plan fahren. Ende gut, alles gut? Der Tarifkonflikt hinterlässt bleibende Eindrücke, kommentiert Catrin Stövesand. So habe die Gewerkschaft Kunden, Unternehmen und am Ende sich selbst geschadet.

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