Sport am Wochenende / Archiv /

 

Konflikte und Konkurrenz

Sportgespräch: Die Beziehungsgeschichte im Fußball zwischen Polen und Deutschland

Von Moritz Küpper

Deutsche Fans im Stadion.
Deutsche Fans im Stadion. (picture alliance / dpa / Roland Holschneider)

Zum ersten Mal findet die Fußball-Europameisterschaft im Osten Europas statt. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern haben die Nachbarländern Polen und Deutschland eine lange Beziehungsgeschichte - auch im Fußball.

Vom 8. Juni bis zum 1. Juli wird zum 14. Mal der Titel für das beste Team des Kontinents ausgespielt – zum ersten Mal im Osten Europas. Und während beide Gastgeber-Länder, Polen und die Ukraine, hierzulande eher als fremd wahrgenommen werden, so gibt es - gerade im Fußball – zwischen Deutschland und Polen viele Berührungspunkte.

Mit dieser Thematik hat sich in der vergangenen Woche eine Tagung in Berlin beschäftigt: Auf dem historischen Symposium in der Friedrich-Ebert-Stiftung wurden beispielsweise die Geschichte von Ernst Willimowski erzählt, der in den Nationalmannschaften beider Länder spielte und dabei für Polen und Deutschland traf, aber auch Phänomen der polnischstämmigen Ruhrgebietsfußballer erkundet. Im Sportgespräch sprechen Organisator Diethelm Blecking, Professor an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg, Thomas Urban, Polen-Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung" und Stefan Wiederkehr von der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften über den Fußball in beiden Ländern, dessen Schnittmenge, Gründungsmythen und die Auswirkung der Europameisterschaft für das Verhältnis beider Länder.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Sport aktuell

Uniklinik FreiburgEine Schlammschlacht sondergleichen

Ein Tropfen an der Nadel einer Spritze

Die Uniklinik Freiburg: sie stand im deutschen Spitzensport jahrzehntelang für Doping. Um die dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen, hat die Unileitung eine unabhängige Untersuchungskommission mit der Aufarbeitung beauftragt. Doch je beharrlicher die Aufklärer im Freiburger Doping-Sumpf wühlen, desto schneller möchte die Hochschulleitung offenbar, dass jetzt Schluss ist.

FreiburgAufklärerin Paoli von Ministerin eingeladen

Die Jazzsängerin Nina Simone

Das Verhältnis zwischen der Universität Freiburg und ihrer unabhängigen Doping-Aufklärungskommission ist zerrüttet. Nun will die Politik vermitteln. Doch einen Schlichtungsversuch im baden-württembergischen Wissenschaftsministerium, wie es ihn schon im Herbst 2013 gab, lehnt Kommissionschefin Letizia Paoli ab.

Universität Freiburg Chefin der Doping-Kommision richtet Brandbrief an Politik

Ein Tropfen an der Nadel einer Spritze

Die Universität Freiburg galt früher als ein Zentrum der deutschen Doping-Szene. Mit der Aufarbeitung ist eine externe Kommission beauftragt. Deren Vorsitzende Letitia Paoli droht seit Anfang der Woche mit ihrem Rücktritt, weil sie sich von der Universität behindert fühlt. Nun hat sie sich mit einem Brandbrief an den baden-württembergischen Ministerpräsidenten gerichtet.