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StartseiteSport AktuellFußball als Exportware25.11.2016

Kooperation mit ChinaFußball als Exportware

In China ist das Interesse an Fußball riesig. Vertreter der chinesischen und deutschen Regierung haben deshalb eine Kooperation vereinbart, um den Ballsport im Reich der Mitte weiter auszubauen. Für den deutschen Fußball könnten sich dadurch in China auch neue wirtschaftliche Möglichkeiten eröffnen.

Von Stefan Maas

Der stellvertretende chinesische Bildungsminister Hao Ping (l) und der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Reinhard Grindel geben sich im Beisein der chinesischen Vize-Premierministerin Liu Yandong (M) am 25.11.2016 im Bundeskanzleramt in Berlin nach der Unterzeichnung eines Memorandums of Understanding über die Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Schul- und Universitätsfußballs in China die Hand.  (dpa/ picture alliance / Rainer Jensen)
Der stellvertretende chinesische Bildungsminister Hao Ping (l) und der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes Reinhard Grindel (dpa/ picture alliance / Rainer Jensen)
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Die Zusammenarbeit ist zunächst einmal auf fünf Jahre angelegt. In dieser Zeit solle die Entwicklung des chinesischen Fußballs unterstützt werden, teilt der deutsche Fußball-Bund mit. DFB und DFL gelten in China als Beispiel für erfolgreiche Fußballstrukturen, davon will der chinesische Verband profitieren.  Neben dem Wissensaustausch im Bereich der Ligaorganisation gehört zu dem Abkommen  die Ausbildung von Spielern, von Trainern und Schiedsrichtern. Dass das deutsch-chinesische Abkommen so hochrangig auch von politischer Seite begleitet werde, zeige die große Bedeutung für beide Seiten, sagte DFB-Chef Reinhard Grindel. Es sei auch eine große Auszeichnung für die Nachwuchsförderung in Deutschland.

Chinesischer Markt wächst

Für den deutschen Fußball eröffnen sich dadurch in China neue wirtschaftliche Möglichkeiten. Der chinesische Markt wächst mit enormer Geschwindigkeit. Denn auch wenn die eigene Nationalmannschaft eher schwach ist, das Interesse der Chinesen an Fußball ist riesig. Vor allem auch an der Bundesliga. Weil die Vereinbarung neben der "Grundlagenvereinbarung auf Staatsebene" verschiedene Fußballabkommen enthält, dürften Länderspiele des Weltmeisters in China nur eine Frage der Zeit sein.

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