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StartseiteKulturfragenKoranwissenschaft als Integrationsarbeit22.04.2012

Koranwissenschaft als Integrationsarbeit

Die deutsche Gesellschaft und das Buch der Bücher des Islam

Der Salafismus ist eine ultra-konservative Strömung des Islam, und Salafisten stehen in Deutschland unter Extremismus-Verdacht. Obwohl islamische Verbände selbst den Salafisten in Deutschland wenig Bedeutung zumessen, erhielten sie in den vergangenen Wochen viel mediale Aufmerksamkeit, weil sie in Fußgängerzonen den Koran verteilten.

Angelika Neuwirth im Gespräch mit Karin Fischer

Ein gläubiger Muslim blättert in einem Koran. (Daniel Kopatsch/dapd)
Ein gläubiger Muslim blättert in einem Koran. (Daniel Kopatsch/dapd)

Was nun per se keinerlei hysterische Reaktionen rechtfertigt; denn das Buch der Bücher des Islam ruft keineswegs zum Extremismus auf.

Angelika Neuwirth ist Arabistin, lehrt an der Freien Universität Berlin und leitet außerdem seit 2007 das "Corpus-Coranicum"-Projekt der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Dort wird, ähnlich wie in der Bibelwissenschaft, die Textüberlieferung aufgearbeitet und zur Entstehungsgeschichte und zur literarischen Gestalt des Korans geforscht.

Karin Fischer spricht mit Angelika Neuwirth über gängige Vorurteile gegenüber dem Koran und über die Notwendigkeit seiner "Integration" in die europäische Kulturgeschichte.

Das vollständige Gespräch mit Angelika Neuwirth können Sie mindestens bis zum 22.09.2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

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