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Korea-KonfliktOlympische Winterspiele als Mittel der Diplomatie

Die Olympischen Winterspiele 2018 finden in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang statt. Zu sehen sind die Logos der Olympischen Spiele und der Paralympics sowie das Motto "Passion Connected" als Schriftzug. (imago sportfotodienst)
Die Olympischen Winterspiele 2018 finden in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang statt. (imago sportfotodienst)

Die Olympischen Spiele in der südkoreanischen Stadt Pyeongchang 2018 sollen laut dem Büroleiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Korea, Stefan Samse, Mittel zum diplomatischen Austausch mit Nordkorea sein.

Samse sagte im Dlf, zwar seien die Spiele kein direkter Faktor in der Auseinandersetzung zwischen Süd- und Nordkorea. Dennoch seien die Spiele von der südkoreanischen Administration auf die politische Tagesordnung gesetzt worden, um die Sportdiplomatie stärker zu nutzen. Sportler, Sportfunktionäre und letztlich auch die Politik sollen mit Hilfe der Spiele zusammen gebracht werden. Es habe bereits sportdiplomatische Angebote an Nordkorea gegeben, die aber nicht angenommen worden sein, so Samse.

In Südkorea blicke man auf Deutschland als Vorbild, weil es auch während der deutschen Teilung eine gewisse Normalität im sportlichen Wettbewerb zwischen Bundesrepublik und DDR gegeben habe.