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Seit 15:05 Uhr Corso - Kultur nach 3

Krawumm

Ein Plädoyer für den Weltuntergang

Wenn es rumst, geht meistens etwas kaputt. Das gilt auch im Universum, wenn sich die Wege von Himmelskörpern kreuzen oder wenn Astroiden statt brav vorbeizurauschen mal eben auf einen Planeten krachen. Nicht selten bedeuten diese Ereignisse jedoch nicht nur Zerstörung, sondern auch den Beginn von etwas Neuem.

Rezension: Michael Lange

Florian Freistetter: Krawumm. Ein Plädoyer für den Weltuntergang (Ecowin Verlag)
Florian Freistetter: Krawumm. Ein Plädoyer für den Weltuntergang (Ecowin Verlag)

Der Astronom Florian Freistetter gibt sich keine Mühe, seinen Spaß an den verschiedensten Kollisionen und Katastrophen im Universum zu verbergen. Als erfolgreicher Wissenschafts-Blogger hat er gelernt, wie sich komplizierte Abläufe im Universum einfach und locker darstellen lassen. Auffällig ist seine sehr flapsige Sprache. So sterben die Dinosaurier nicht aus, sie gehen hops, und Felsbrocken stoßen nicht einfach nur zusammen, sie rumsen zusammen, mit Krawumm.

Florian Freistetter beantwortet viele Fragen, die sich ein Laie beim Blick auf das eigene Sonnensystem und auf das unendliche Universum stellt. Und eine Frage, die sich durch das gesamte Buch zieht, lautet: Wann ist Schluss? Wann kracht es zum letzten Mal, und es ist aus mit der Menschheit? Die Antwort ist erschreckend und beruhigend zugleich. Es könnte schon bald, zu unseren Lebzeiten, geschehen. Wahrscheinlicher aber ist, dass es noch sehr, sehr lange dauert.

Florian Freistetter: Krawumm. Ein Plädoyer für den Weltuntergang
ISBN: 978-3-7110-0025-5
Ecowin Verlag, 232 Seiten, 22.90 €

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