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Seit 06:50 Uhr Interview
StartseiteBücher für junge LeserDie 7 besten Bücher für junge Leser im Oktober01.10.2016

KritikDie 7 besten Bücher für junge Leser im Oktober

29 Juroren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz ermitteln einmal im Monat die besten sieben Bücher für junge Leser. Hier das Ergebnis der Deutschlandfunk-Bestenliste im Monat Oktober.

Besucher lesen am 03.11.2013 auf der Kinder- und Jugendbuchmesse (KIBUM) in Oldenburg (Niedersachsen) neue Kinder- und Jugendbücher. (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)
Buchempfehlungen auch für Jugendliche (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)

Professor Astrokatz. Physik ohne Grenzen

Eine Reise in die Welt der Physik

Von Dr. Dominic Walliman und Ben Newman (Text + Illustration)

Aus dem Englischen von Sylvia Prahl

NordSüdVerlag, 72 Seiten, € 22,99                                            ab 7            

Wie entsteht ein Regenbogen? Warum können wir schwimmen? Warum fallen Heißluftballons nicht vom Himmel? Diese und viele Fragen des täglichen Lebens erklärt uns Professor Astrokatz, eine überaus kluge Katze. Im Retrolook illustriert, mit vielen Informationen zu Bewegung, Energie, Schallwellen und Kernphysik. Eine Abenteuerreise in die Welt der Physik.

Tausend Dummheiten

Von Jürg Schubiger und Eva Muggenthaler (Illustration)

Peter Hammer Verlag, 32 Seiten, € 15,90                                   ab 6

Zu 1.000 Dummheiten soll Luzi, der junge Teufel, die Menschen im Dorf verleiten und für jede ritzt er eine Kerbe in seinen Huf. Wenn er seine Lehre beendet hat, darf er zurück nach Hause in die Hölle. Alle Kinder sind begeistert. Nach über 900 Kerben hat sich jedoch einiges verändert und die Kinder tun alles, um weitere Dummheiten zu vermeiden. Aber: Die tausendste Kerbe rückt immer näher ... Mit fantastischen Bildern von Eva Muggenthaler.

Gott, der Hund und ich

Von Will Gmehling und Wiebke Oeser (Illustration)

Peter Hammer Verlag, 32 Seiten, € 14,90                                   ab 5

Der Junge auf der Schaukel sieht gleich, dass der Kerl mit der ulkigen Mütze Gott ist. Sie unterhalten sich, gehen spazieren und der Junge hat vor nichts mehr Angst. Sie fahren Bus ohne Fahrkarten, besuchen die Mutter bei ihrer Arbeit im Supermarkt und treffen den Vater auf dem Fußballplatz mit anderen Männern, die auch keine Arbeit haben. Gott unterhält sich mit ihnen über Fußball und über das Leben. Am Ende des Tages zieht er weiter. Gott, der Fremde, gibt dem kleinen Jungen einen neuen Blick auf seine Eltern und seine Umgebung. Wiebke Oeser findet dafür wundervolle Buntstiftzeichnungen.

Gips oder wie ich an einem einzigen Tag die Welt reparierte

Von Anna Woltz

Aus dem Niederländischen von Andrea Kluitmann

Carlsen  Verlag, 176 Seiten, € 10,99                                           ab 10

Glatteis, ein winkender Vater und ein rutschendes Fahrrad und was folgt, sind: Bentes Schreie, Blut und eine verlorene Fingerkuppe. Fitz, die große Schwester, hat alles vom Fenster aus beobachtet. Dabei stellte sie sich gerade die wichtige Frage, ob man noch eine Familie ist, wenn die Eltern geschieden sind. So beginnt die Geschichte zufälliger Begegnungen in einem Krankenhaus, in dem nicht nur der Vater und Bente behandelt werden, sondern Fitz sich überlegt, dass auch die Eheringe der Eltern mal in Gips gegossen werden müssten. Und dann ist da plötzlich Adam und der Katastrophentag hat am Ende doch noch etwas Gutes.

Madgermanes

Von Birgit Weyhe

Avant-Verlag, 238 Seiten, € 24,95                                             ab 14

Von 1979 bis 1991 arbeiteten etwa 20.000 Vertragsarbeiter aus Mosambik in der DDR. Vier Jahre lang sollten sie eine Ausbildung machen, um nach ihrer Rückkehr zum Aufbau eines unabhängigen sozialistischen Staates beizutragen. Aber die "Madgermanes", wie sie in Mosambik genannt wurden, kehrten in ein vom Bürgerkrieg völlig zerstörtes Land zurück. Für ihre Berufsausbildung gab es keine Verwendung, und der von der Regierung treuhänderisch einbehaltene Lohn wurde nie ausgezahlt. Birgit Weyhe lässt die Betroffenen selbst zu Wort kommen und schafft einen Comic, der in seiner Bild- und Erzählsprache afrikanische und europäische Kultur verbindet.

Cache

Von Marlene Röder

Fischer Verlag, 250 Seiten, € 14,99                                            ab 14

Max und Leyla - lange sind sie schon zusammen, alles scheint perfekt, bis der geheimnisvolle Red auftaucht. Red ist ein Geocacher, der sich aufregende Caches ausdenkt, hintergründig Dinge in der Stadt versteckt. Red ist spontan, verrückt und leidenschaftlich, ganz anders als Max. Leyla verliebt sich gegen ihren Willen. Sie ahnt nicht, wie sehr Max leidet und seine Gefühle nicht zeigen kann. Was Leyla ebenfalls nicht ahnt: Red ist ein Spieler, ein Jäger und ein Blender. Eine Dreiecksgeschichte, ein Roman über Leidenschaften, erzählt aus wechselnden Perspektiven.

Vierzehn

Von Tamara Bach

Carlsen Verlag, 144 Seiten, €  13,99                                          ab 14

Beh war krank und konnte nicht mit den anderen in die Sommerferien fahren. Nach den Ferien haben ihre Freundinnen viele Geschichten erlebt. Beh dagegen war nur zu Hause. Oder war da doch mehr? Im Briefkasten liegt jedenfalls eine Postkarte, an sie adressiert, und in der Stadt gibt es ein Zimmer mit blauen Wänden, von dem sie nichts wusste, und sie findet Orte, die sie fotografiert, weil ihnen etwas fehlt. Geheimnisvoll! Ein Tag, scheinbar Alltag, doch es beginnt nicht nur ein neues Schuljahr, für Beh beginnt auch in ein neues Leben.

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