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Künstliche BefruchtungEinfrieren des Embryos schmälert nicht Erfolgsaussichten

Zentrum für Reproduktionsmedizin, Interdisziplinäres Zentrum für Kinderwunschbehandlung, Privatklinik in Düsseldorf. Künstliche Befruchtung. Unter einem Mikroskop werden Spermien des Vaters in eine Eizelle der Mutter injiziert.  (imago - Jochen Tack)
Künstliche Befruchtung: Unter einem Mikroskop werden Spermien des Vaters in eine Eizelle der Mutter injiziert. (imago - Jochen Tack)

Das Einfrieren von Embryonen hat keinen Einfluss auf die Erfolgsaussichten einer künstlichen Befruchtung.

Das berichtet ein internationales Forscherteam im "New England Journal of Medicine". Frauen, die einen zuvor eingefrorenen Embryo eingesetzt bekamen, wurden genauso oft schwanger und brachten ein Kind zur Welt wie Frauen, denen ein zuvor nicht eingefrorener Embryo übertragen worden war.

Beide Methoden führten in der Studie bei 35 Prozent der Frauen im ersten Versuch zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Da im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung meist mehr Embryonen entstehen, als in die Gebärmutter eingesetzt werden dürfen, werden die überzähligen Embryonen oft eingefroren. Sie können dann für einen späteren Versuch aufgetaut und verwendet werden.

Bisher war nicht klar, ob das Einfrieren von Embryos negative Auswirkungen auf die Erfolgsaussichten einer künstlichen Befruchtung hat.