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Kultur heute am 07.07.2012

Sendung an einem Stück

Moderation: Doris Schäfer-Noske

Hören, wann immer man Zeit hat.
Hören, wann immer man Zeit hat. (Stock.XCHNG / Simon Cataudo)

Hören Sie die gesamte Sendung von heute als MP3-Datei in unserem Audio-on-Demand-Angebot.

1. Die Suche der Alten - Bernd Böhlichs Kinokomödie "Bis zum Horizont, dann links!"
(Josef Schnelle)

2. Die Opfer des Verbannten - Johann Christian Bachs Oper "Temistocle" am Mannheimer Nationaltheater, inszeniert von Joachim Schlömer
(Wolf-Dieter Peter)

3. Reformation, Baukultur, gemeinschaftliches Wohnen - Zum Internationalen Genossenschaftstag
Der Soziologe Albrecht Göschel im Gespräch

4. Das Licht des Augustus - Italienische Wissenschaftler sind hinter das Geheimnis des genau an seinem Geburtstag von der Sonne beleuchteten Kaisergrabs gekommen
(Thomas Migge)

5. Wer quält uns am längsten? - Zum neuen Trend der Langaufführungen und Total-Theaterabende
(Christian Gampert)

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Kultur heute

Ausstellung "Die Augustus-Revolution"Des Kaisers Polit-Marketing

Die Kopfplastik des römischen Kaisers Augustus wurde 1961 bei Ausgrabungsarbeiten in Mainz gefunden. Undatierte Aufnahme.

Kaiser Augustus, Adoptivsohn von Julius Cäsar, sorgte während seiner Amtszeit für viel Wirbel in Rom: So realisierte er etwa den von Cäsar eingeführten julianischen Kalender. Eine Ausstellung in Rom zeigt nun, welche Bereiche er noch revolutionierte und wie er seine Familie politisch nutzte.

Tschetschenien-Krieg Unheilvolle Spuren bis in die Gegenwart

Tommy Lee Jones Film "The Homesman" Frauen im Wilden Westen

 

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Anti-TheaterDie Sorgen eines Klimaforschers auf der Bühne

Satellitenaufnahme der Antarktis, aufgenommen vom ESA-Satelliten Sentinel 1A

Ein älterer Herr sitzt auf der Bühne und spricht über das Weltklima: In dem Stück "2071", das im Deutschen Schauspielhaus in Hamburg Premiere hatte, warnt der renommierte Klimawissenschaftler Chris Rapley vor der voranschreitenden Erderwärmung. Inhaltlich faszinierend, aber ästhetisch enttäuschend, findet Dirk Schneider.

"Die lächelnde Finsternis"Afrikanische Piratengeschichte voller traurig-wahrer Ironie

Außenansicht des Deutschen Theaters in Berlin bei Sonnenschein.

Wolfram Lotz Stück "Die lächerliche Finsternis" entstand als Hörspiel und zieht nun seine Erfolgsspur über die Theaterbühnen. Das Stück beschreibt sarkastisch den Blick des Westens auf Afrika. In ihrer Inszenierung am Deutschen Theater Berlin macht Regisseurin Daniela Löffner es sich damit allerdings zu einfach.

Jahresbericht "Reporter ohne Grenzen""Journalisten werden zu Feinden"

Demonstranten der Organisation «Reporter ohne Grenzen» stehen am 04.02.2014 vor der russischen Botschaft in Berlin. Protestiert wird gegen die Einschränkung der Pressefreiheit während der Olympischen Winterspiele in Sotschi.

"Die Situation der Pressefreiheit ist schlechter geworden", fasst Christian Mihr, Geschäftsführer von "Reporter ohne Grenzen", zusammen. Schuld seien die zunehmende Anzahl von verfallenden Staaten und privaten Gewaltakteuren. Journalisten würden in den Augen von Milizen wie IS oder Drogenkartellen zu Feinden, weil sie unangenehme Informationen vermittelten.