Kultur heute / Archiv /

 

Kultur heute am 21.06.2012

Sendung an einem Stück

Moderation: Christoph Schmitz

Hören, wann immer man Zeit hat.
Hören, wann immer man Zeit hat. (Stock.XCHNG / Joao Estevao A. de Freitas)

Hören Sie die gesamte Sendung von heute als MP3-Datei in unserem Audio-on-Demand-Angebot.

1. Zeugnis für die Verstoßenen des modernen Chinas - Der Schriftsteller Liao Yiwu erhält den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012 (Ruth Kirchner)

2. Kuckucksei zum Geburtstag? Die Bundeskunsthalle in Bonn liefert sich der umstrittenen Sammlung Grothe mit einer Anselm Kiefer-Ausstellung aus (Stefan Koldehoff)

3. documenta Kabul - Die Weltkunstausstellung hat eine Filiale in der afghanischen Hauptstadt eröffnet - Martin Gerner im Gespräch

4. Tod auf Pilgerreise - Emilio Estevez' Spielfilm "Dein Weg" (Josef Schnelle)

5. Baubeginn beim Berliner Stadtschloss (Karin Fischer)

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Kultur heute

Sex-Spot des UmweltministeriumsMixtur aus Umwelterregtheit und Kindesmissbrauch

Ein Mann und eine Frau als Silhouette küssen sich am 08.01.2013 in Berlin.

Die Tochter überrascht ihre Eltern beim Sex im Wohnzimmer und macht pikiert das Licht aus. So zeigt es ein Spot, den Bundesumweltministerin Hendricks abgesegnet hat. Das Ziel: für Stromsparen und damit für den Klimaschutz werben. Sex zur Volksaufklärung - offenbar kocht die politische Libido der Ministerin über, meint unser Autor Burkhard Müller-Ullrich.

Johan Simons inszeniert Siegried Lenz' "Deutschstunde"

Caracas Kultur im Visier

 

Kultur

Vor 150 Jahren geborenHenri de Toulouse-Lautrec - Chronist des Pariser Rotlichtmilieus

Eine Besucherin betrachtet in den Kunstsammlungen Chemnitz die Lithografien "Bruant im Eldorado" und "Bruant im Ambassadeurs" (vorn) aus dem Jahre 1892 von Henri de Toulouse-Lautrec (1864 - 1901).

Seine ungeschminkten Schilderungen des Rotlichtmilieus am Montmartre, der Cabarets und Tanzrevuen machten Henri de Toulouse-Lautrec berühmt. Mehr noch: Die Plakatkunst des Malers prägt nicht unwesentlich die gegenwärtige Sicht auf das Paris gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Protest in der KunstweltAusverkauf der öffentlichen Kunstsammlungen?

Die Andy Warhol Kunstwerke (l-r) "Triple Elvis" (1963) und "Four Marlon" (1966). Die Westdeutschen Spielbanken wollen in New York zwei ihrer wichtigsten Bilder versteigern lassen und erhoffen sich dafür 100 Millionen Euro.

Der Verkauf von zwei bedeutenden frühen Andy-Warhol-Gemälden durch das Land Nordrhein-Westfalen hat zu massiven Protesten aus der Kunstwelt geführt. Dabei wurde auch die Frage nach der Verantwortung der öffentlichen Hand für den Kunstbesitz aufgeworfen. Der Direktor des Kunstmuseums Bonn Stephan Berg zählt zu den Kritikern des Verkaufs.

Der fünfte BeatleEinsam, depressiv und tablettenabhängig

(L-r) John Lennon, George Harrison, Manager Brian Epstein, Ringo Starr und Paul McCartney relaxen in einer Hotel-Suite während einer Auslandstournee der britischen Popgruppe The Beatles. (Undatierte Aufnahme). Brian Epstein, erfolgreicher Manager der Pilzköpfe, wurde am 19.09.1934 in Liverpool geboren und am 27.08.1967 tot in seiner Wohung in Belgravia in London aufgefunden.

"Wenn es einen fünften Beatle gegeben hat, dann war es Brian Epstein", sagte Paul McCartney einmal. Der tragische Tod von Epstein läutete auch das Ende der Beatles ein. Vor Kurzem ist seine Autobiografie in deutscher Sprache erschienen