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Seit 22:05 Uhr Musikforum

Erbmaterial von drei Elternteilen"Das Vorgehen muss kontrovers diskutiert werden"

Ärzte aus den USA haben in Mexiko in einem neuen Verfahren der künstlichen Befruchtung Erbmaterial von drei Elternteilen verwendet. Die Medizinethikerin Alena M. Buyx kritisierte die Vorgehensweise. Die Forschung sei noch nicht so weit gewesen, sagte sie im DLF. Sie finde es außerordentlich problematisch, dass die Technik im Verborgenen und absichtlich in einem Land mit lockeren Regeln angewendet worden sei.


Zerstörung in Timbuktu"Strafmaß zeigt, dass es nicht um ein Kavaliersdelikt geht"

Für neun Jahre muss ein Islamist aufgrund der Zerstörung von Kulturgütern in Timbuktu ins Gefängnis. Das hohe Strafmaß mache deutlich, dass es dabei nicht nur um die bloße Zerstörung von Steinen gehe, sagte Markus Hilgert vom Vorderasiatischen Museum im DLF. Sondern durch die Zerstörung sei kulturelle Identität ins Herz getroffen worden.

TV-Duell Clinton versus Trump"Es geht nicht um die Wahrheit"

Sechs Wochen vor der US-Präsidentschaftswahl stießen die beiden Kandidaten im ersten TV-Duell aufeinander. Dabei ging es nicht um die Wahrheit, sagte die Philosophin Karin Neimann im DLF. Statt mit Fakten zu argumentieren, würden in gesellschaftlichen Debatten immer öfter Ängste und Vorurteile instrumentalisiert.


Theater MünsterJohn von Düffel inszeniert Luthers Leben

Kurz vorm Luther-Jahr 2017 wird der Reformator bereits verhandelt. Am Theater Münster hat John von Düffel Luthers Leben inszeniert. Doch den eigentlichen Anlass spart der Dramatiker aus: Den religiösen Um- und Aufbruch, der im Kernland des alten Europa vor allem ein politischer war.


Premieren Residenztheater MünchenDramatische Zeiten brauchen Dramatik

Am Münchner Residenztheater setzt Intendant Martin Kusej auf politisches Theater und eröffnet die neue Spielzeit mit Schillers "Räubern" und Sartres "Schmutzigen Händen". Gleich zwei Stücke, die nach der Legitimation politischer Gewalt fragen. Großartiges Theater zum Saisonauftakt, findet Theaterkritiker Sven Ricklefs.


Kupferstichkabinett BerlinEine Kunstform neu entdecken

Das Kupferstichkabinett in Berlin ist weltbekannt als eines der größten seiner Art mit einer halben Millionen Kupferstichen und Zeichnungen. Für seine Sonderschau zur Zeichnung des 19. Jahrhunderts musste das Museum kein einziges Werk aus anderen Galerien ausleihen. Eine Ausstellung, die einen neuen Blick auf eine damals eher verkannte Kunstform bietet.


"Wolke und Kristall" in der Kunstsammlung NRWDer sechste Sinn für das Neue

Nach seiner Künstlerkarriere avancierte Konrad Fischer zu einem der bedeutendsten Galeristen für Minimal und Concept Art in Europa. Die Kunstsammlung NRW hat seine Werke jetzt angekauft und zeigt sie in einer sehenswerten Ausstellung.


Regisseur Christoph Marthaler Kultverdächtiger Abschied

Menschen als Ausstellungsstücke, zum Teil schon in Transportkisten verpackt: Zu seinem Abschied von der Volksbühne hat Christoph Marthaler das Stück "Bekannte Gefühle, Gemischte Gesichter" inszeniert. Ein kultverdächtiger Abend, meint unser Rezensent.


Zum Tod von Klaus Harpprecht"Er war kein Gelehrter, er war ein Universal-Geschichtenerzähler"

Der früheren Kulturstaatsminister Michael Naumann arbeitete lange Jahre mit dem gestorbenen Publizisten Klaus Harpprecht zusammen. Harpprecht gehörte zu den deutschen Nachkriegsjournalisten, die die Einübung der Demokratie vorwärtsgetrieben hätten, sagte Naumann im Deutschlandfunk: Und das in einem Land, das keineswegs scharf darauf gewesen sei, republikanisch oder demokratisch zu werden.

Raabe-Preis für "Der goldene Handschuh""Ein Milieu, das man aus der Literatur nicht kennt"

Literatur vom Feinsten aus einem Milieu vom Gröbsten: Der Raabe-Literaturpreis 2016 geht an Heinz Strunk für seinen Roman "Der goldene Handschuh". Die Art, wie Strunk über die Reeperbahn-Szene der 70er schreibe, sei ihm zuvor noch nicht untergekommen, sagt DLF-Literaturredakteur und Jury-Mitglied Hubert Winkels.


Musikfest BerlinDie andere Seite von Edward Elgar

Edward Elgar ist hierzulande eher für seine Pomp-and-Circumstance-Märsche bekannt. Doch der britische Komponist konnte auch anders. Sein Oratorium "The Dream of Gerontius" handelt von Dämonen, Todesengeln und Engelschören. Daniel Barenboim dirigierte das Werk zum Abschluss des Musikfestes Berlin.


"Kämpfende Formen"Franz Marcs Weg in die Abstraktion

Franz Marc hat kurz vor dem Ersten Weltkrieg vermehrt abstrakte Gemälde gemalt. Besonders bekannt: die "Kämpfenden Formen". Ausgehend von dem Bild erschließt eine Schau im Franz-Marc-Museum dessen Spätwerk. Zwischen Apokalypse und Utopie vermitteln die Bilder eine Vorahnung des eigenen Todes – und eröffnen vielfältige Interpretationen.


Theater BaselZwei Uraufführungen rund ums Geld

Der Kanton Basel-Stadt schwimmt im Geld. Die Zahlen für 2015 seien noch besser als erwartet, wurde im Frühjahr gemeldet. Passend dazu hat sich jetzt auch das Theater in Basel zum Saison-Auftakt mit dem Thema Geld auseinandergesetzt. Zum einen mit einem Roman von Charles Ferdinand Ramuz, zum anderen mit einem Stück von Theresia Walser.


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Nächste Sendung: 29.09.2016 17:35 Uhr

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