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Die Kuppel des Rohbaus des Berliner Schlosses, das den Namen Humboldt-Forum trägt, in Berlin. Es ist Nacht, im Vordergrund ein Baukran. (dpa / picture alliance / Alex Heinl)

Das geplante Humboldt-Forum im wieder aufgebauten Berliner Schloss steht als Symbol für einen grundsätzlichen Perspektivwechsel in der Museumsarbeit: Waren die Kulturtempel auf der Museumsinsel ursprünglich geplant als Orte bürgerlicher Selbstvergewisserung, nehmen sie heute einen multiperspektivischen Standpunkt ein. Von der Sammlung und Verfügbarmachung von Weltwissen bis zur Überwindung des Eurozentrismus in der Museumsarbeit und der Anerkennung des "Anderen" aber war es ein weiter Weg, den "Kultur heute" in einer mehrteiligen Gesprächsreihe nachvollzieht.

Salinenbecken zur Salzgewinnung an der Straße zwischen Tamarin und Grande Riviere Noire auf Mauritius, aufgenommen am 08.04.2008. (picture alliance / dpa / Lars Halbauer)

Salinen auf Mauritius Kulturelles Erbe soll Tiefgarage weichen

Auf Mauritius droht kulturelles Erbe ein Opfer von Bauinteressen zu werden. Betroffen sind die historischen Salinen der Insel, ein Wahrzeichen aus der Kolonialzeit. Weil sich Salz kaum noch rentiert, soll ein Teil der Salinen einer Tiefgarage weichen. Doch die Bürger wehren sich.


Judith Rosmair als Kriemhild und Maik Solbach als Narr in "Gemetzel" bei den Nibelungenfestspielen in Worms (dpa / picture alliance / Uwe Anspach)

"Gemetzel" bei den Nibelungen-FestspielenSchwulst schreit nach Schwulst

Nico Hofmann hat für die Nibelungen-Festspiele in Worms "Gemetzel" von Albert Ostermeier inszeniert, ein Stück über die Psycho-Dynamik familiärer Feindschaft. Text und Inszenierung ergeben eine Mischung, die sich nur mit reichlich Pfälzer Weißwein ertragen und hinunterspülen lässt, meint unser Rezensent.


Verschwommener Gesichtsausschnitt - Mund und Nase sind zu sehen (picture alliance / Klaus Rose)

Filmkritik "Die getäuschte Frau"Entrückte unterwegs auf mitteleuropäischen Autobahnen

Im ihrem Film "Die getäuschte Frau" erzählt Regisseurin Sacha Polack die Geschichte von Nina, die nach dem Tod ihres Partners dessen Doppelleben entdeckt. Vor allem der erste Teil des Films bedient gekonnt die Filmästhetik der Berliner Schule - der zweite Teil driftet aber in Küchenpsychologie ab.


Blick in das Foyer des Humboldtforums (Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum / Architekt: Franco Stella mit FS HUF PG)

Architektur"Zukünftige Uffizien von Berlin"

Serie: Das Humboldt-Forum und seine Geschichte(n)

Bei der Rekonstruktion des Berliner Stadtschlosses habe man sich möglichst am historischen Schloss orientiert, sagte Manfred Rettig, Vorstand und Sprecher der Stiftung Berliner Schloss – Humboldtforum. Portale und Fensterachsen habe man an dieselben Stellen platziert. Die Passage im Foyer werde "wie eine Straße erlebbar".


Die Eroberung von Mexico 2015: Susanna Andersson (Sopran), Angela Denoke (Montezuma) und Bo Skovhus (Cortez) sowie der Bewegungschor in der Inszenierung von Peter Konwirtschny zur Eröffnung der Salzburger Festspiele 2015 (Salzburger Festspiele / Monika Rittershaus)

Salzburger Festspiele Vernichtungskrieg im Wohnzimmer

Ingo Metzmacher und Peter Konwitschny haben mit ihrer Deutung von Wolfgang Rihms Oper "Die Eroberung von Mexico" die Salzburger Festspiele eröffnet. Unser Kritiker Christoph Schmitz meint: Besser hätte das Festival nicht starten können.


"Tristan und Isolde", Probenfoto von 2015, 2. Aufzug (von unten nach oben): Evelyn Herlitzius (Isolde), Stephen Gould (Tristan). Die Oper in der Inszenierung von Katharina Wagner feiert am 25.07.2015 bei den Bayreuther Festspielen 2015 in Bayreuth (Bayern) Eröffnungspremiere (Bayreuther Festspiele / dpa / Enrico Nawrath)

"Tristan und Isolde" in BayreuthKein Ausweg nirgends

Die Inszenierung von "Tristan und Isolde" durch Katharina Wagner bei den Bayreuther Festspielen ist schlank, abstrakt – und hat einen logischen Fehler in der Dramaturgie. Berauschend ist dagegen die klangliche Vielfalt, mit der Christian Thielemann die Oper musikalisch umsetzt.

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Nächste Sendung: 04.08.2015 17:35 Uhr

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