Kultur heute

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Kulturfragen

Odo Marquard gestorben Der Philosoph der klaren Worte

Der Philosoph Odo Marquard (picture alliance / dpa / Frank May)

"Philosophie muss von der Art sein, dass zumindest der Autor sie versteht", hatte Odo Marquard noch kurz vor seinem 80. Geburtstag gesagt. Nun ist der Philosoph 87-jährig gestorben. Als Erinnerung an Marquard wiederholen die Kulturfragen ein Interview aus dem Jahr 2001.

Yvonne BüdenhölzerBühne frei für die Politik

Yvonne Büdenhölzer, Leiterin des Theatertreffens, im Gespräch mit Frank Meyer beim Theatertreffen 2015. (Deutschlandradio / Jule Hoffmann)

Yvonne Büdenhölzer leitet seit 2012 das Berliner Theatertreffen. Das Festival will immer auch Diskursraum für gesellschaftliche Debatten sein. Wie Büdenholzer das politische Theater und die Theaterpolitik heute sieht, hat sie in den "Kulturfragen" erzählt.

Historiker Heinrich August Winkler"Sich der Geschichte im Ganzen bewusst werden"

Der Historiker Heinrich August Winkler spricht am 08.05.2015 in Berlin, während einer Gedenkstunde im Deutschen Bundestag zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

In einer Gedenkveranstaltung des Deutschen Bundestags zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs hielt der Historiker Heinrich August Winkler eine vielbeachtete Rede. Darin bekannte er sich zu der Notwendigkeit, die Erinnerung an die deutsche Schuld ohne Schlussstrich wachzuhalten.

 

Das Kulturgespräch

58. ZEIT-Forum der Wissenschaft Big Data - das Ende von Autonomie und Privatspähre?

Eine Person tippt mit dem Finger auf ein Tablet. (imago / Jochen Tack)

Facebook, Google, Apple, Samsung, und Co. wissen immer wo wir sind, wo wir hinfahren, was wir morgen einkaufen werden. Mit unseren Daten wird das große Geschäft gemacht, es droht die Abschaffung des Privaten, der eigenen Autonomie.

Wissenschaftliches PrekariatBund will Verbesserungen bei Hochschulzeitverträgen

Eine Lupe zeigt Paragrafen Paragraphen Zeichen. (imago / Jochen Tack)

Mag die Promotion sonst Katalysator für eine berufliche Karriere sein – im Hochschulbereich zählt man auch mit Doktortitel schnell zum Prekariat. Bis zu 12 Jahre lang (in der Medizin 15 Jahre) können deutsche Hochschulen denselben Mitarbeiter Zeitvertrag nach Zeitvertrag unterschreiben lassen – ohne Aussicht auf Festanstellung.

57. ZEIT-Forums der Wissenschaft "In Grund und Boden oder Welche Landwirtschaft wollen wir?“

Kühe auf einer Wiese zwischen modernen Windrädern (Imago / CHROMORANGE)

Auf dem 57. ZEIT Forum Wissenschaft widmen wir uns der Zukunft der Landwirtschaft. Die zentrale Frage lautet: Welche Landwirtschaft wollen wir uns leisten? Wollen wir eine Landwirtschaft, die effizient und ökonomisch unabhängig ist, wettbewerbsfähig und innovativ?

 

Kultur

Aktionstag gegen TTIP"Der Schutz von Kultur und Medien ist nicht verhandelbar"

Die Generalsekretärin der Autorenvereinigung PEN, Regula Venske (picture alliance / dpa)

Mit einem Aktionstag gegen das Freihandelsabkommen TTIP haben die deutschen Kulturverbände ihre Forderung nach einem ausdrücklichen Schutz von Medien und Urheberrecht bekräftigt. Das sei auch nicht verhandelbar, sagte die Generalsekretärin des PEN-Zentrums Deutschland, Regula Venske, im DLF.

"Das Kongo-Tribunal" von Milo Rau"Meines Erachtens ist das ein Wirtschaftskrieg"

Der Schweizer Theaterregisseur Milo Rau (dpa / picture alliance / TASS / Novoderezhkin Anton)

Ein Tribunal zum Kongo-Krieg als Film und Live-Performance - in seinem aktuellen Projekt fragt der Schweizer Regisseur Milo Rau: "Was sind die Anlässe für diesen Krieg, der einfach nicht aufhören will seit 20 Jahren?" Er versteht sich dabei als "Arrangeur eines politischen Meetings, eines Tribunals in der Tradition des Vietnam-Tribunals, vielleicht sogar des Nürnberger Tribunals".

Ehemalige SowjetrublikenFernsehen für die Minderheit

Der russische Präsiden stellt sich im Staatsfernsehen Bürgerfragen und ist auf vielen Bildschirmen in einem TV-Geschäft zu sehen.  (picture alliance / dpa / Evgeny Biyatov)

Die russischsprachigen Minderheiten im Baltikum, aber auch in Armenien, Georgien und Moldau informieren sich meist über Moskauer Fernsehkanäle. Der Grund: Es gibt in all den Ländern keine eigenen, russischsprachigen Programme für sie. Das soll sich zwar ändern, auch mit Hilfe der EU. Aber das Projekt kommt nicht so recht voran.