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Staatsrechtler Hillgruber"Bundesrepublik Deutschland ist kein Failed State"

Aus Sicht des Rechtswissenschaftlers Christian Hillgruber ist es fahrlässig, derzeit von einem Staatsversagen Deutschlands zu sprechen. Viele staatliche Organe funktionierten tadellos, sagte der Staatsrechtler im DLF. Doch es könne schon infrage gestellt werden, ob die Regierungen von Bund und Ländern partiell ihre Aufgaben nicht so wahrgenommen hätten, wie sie es hätten tun müssen.


Recai HallacIst die Türkei noch eine Demokratie?

Die deutsche und die türkische Regierung haben sich versöhnlich gegeben bei ihren Konsultationen am Freitag in Berlin. Beide Seiten hegen hohe Erwartungen: Deutschland erwartet von Ankara eine rasche und effektive Hilfe zur Begrenzung der Flüchtlingszahlen. Die Türkei wiederum verlangt einen Preis dafür. Der türkische Übersetzer, Simultandolmetscher und Verleger Recai Hallac über die aktuelle Situation.


Politisierung der EUEuropa und der Nationalstaatsgedanke in konfliktreicher Zeit

Im Zuge der Flüchtlingsbewegung nach Europa hat es viele vorbildliche Beispiele an Mitmenschlichkeit und Solidarität gegeben. Gleichzeitig machen sich in vielen europäischen Ländern aber auch Ressentiments und Fremdenfeindlichkeit breit. Der Sozialwissenschaftler Michael Zürn vertritt dazu ein Konzept der Politisierung als Chance für die Europäische Union.


SterbehilfeNeu nachdenken über den selbst bestimmten Tod

Anfang November hat der Bundestag die "geschäftsmäßige" Sterbehilfe unterbunden und per Gesetz unter Strafe gestellt. Vor dem Hintergrund einer stetig älter werdenden Gesellschaft, in der unter anderem die Zahl der Demenzerkrankungen steigt, vor allem aber aus ganz persönlicher Erfahrung plädiert der Schriftsteller Burkhard Spinnen im DLF für ein neues Nachdenken über das Thema.


Literatur und PolitikWie politisch darf, kann, soll die Literatur sein?

Der weißrussischen Autorin Swetlana Alexijewitsch wird der Literaturnobelpreis zugesprochen. Die Frankfurter Buchmesse hat den Anspruch, so politisch zu sein wie nie zuvor. Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss empört sich über seine Schweizer Heimat. Und dem syrisch-libanesischen Autor Adonis wird der Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis der Stadt Osnabrück zugesprochen.


Konflitkforscher HeitmeyerRechtsextremismus kommt aus der Mitte der Gesellschaft

Die rechtspopulistische und islamfeindliche Organisation Pegida ist weder vom Himmel gefallen, noch gab es vor ihrer Gründung vor einem Jahr keine anderen Gruppierungen, die ähnliche Ziele verfolgt hätten. Der Bielefelder Konfliktforscher Professor Wilhelm Heitmeyer sieht deren Ursachen vor allem in der sozialen Ausgrenzung von immer mehr Menschen.


Lackmustest InternetWas sagen die Hass-Postings im Netz über uns?

Der Umgangston im Internet verschärft sich, verbale Entgleisungen nehmen zu. Vor allem seit die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge immer größer wird, werden die Internetattacken heftiger. Brigitte Baetz sprach mit dem Kommunikations- und Medienwissenschaftler Martin Emmer über sogenannte Hass-Postings und über die Konsequenzen für unsere Gesellschaft.


StädtebauZwischen künstlerischer und moderner Architektur

Moderne Architektur hat, vor allem was das Erscheinungsbild heutiger Großstädte angeht, einen miserablen Ruf. Nach dem Krieg habe sie, so ihre Gegner, die westdeutschen Städte in eine autogerechte Hässlichkeit gestürzt und die verbliebenen Reste historischer Stadtbilder zerstört. Karin Wilhelm, ehemals Professorin für Architekturgeschichte, über die Geschichte des modernen Bauens in Berlin.


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Nächste Sendung: 21.02.2016 17:05 Uhr

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