Wissenschaft im Brennpunkt / Archiv /

Landkarten des Lärms

Wie Europa die Flut der Geräusche eindämmen will

Von Frank Grotelüschen

Lärm ist ständiger Begleiter der modernen Gesellschaft.
Lärm ist ständiger Begleiter der modernen Gesellschaft. (AP)

Donnernde Flugzeuge, ratternde Güterzüge, dröhnende Maschinen. Sie zählen sie zu den scheinbar unvermeidbaren Nebenwirkungen unserer Gesellschaft. Doch der Lärm, den sie erzeugen, nervt nicht nur, er macht auch krank. Aus diesem Grund hat die EU dem Lärm den Kampf angesagt.

Ihre "Umgebungslärm-Richtlinie" soll Menschen, die an Flughäfen, Bahngleisen und Hauptverkehrsstraßen leben, künftig besser schützen. Denn immer neue Studien kommen zum Schluss, dass zuviel Lärm das Gehör schädigt, Herz-Kreislauferkrankungen verursacht und bei Schülern zu Lern- und Gedächtnisdefiziten führt.

Der erste Schritt: Forscher sollen eine detaillierte Landkarte des Lärms erstellen. Sie soll zeigen, wie laut es in jeder Straße Europas wirklich ist. Doch was hat diese Richtlinie den Bürgern bislang gebracht? Und was versprechen neue Konzepte, an denen die Wissenschaftler derzeit basteln – zum Beispiel die fast perfekte Lärmschutzwand oder das intelligente Schallschutzfenster?

"Manuskript zur Sendung:"

Landkarten des Lärms

"Weiterführende Links:"

Lärmkarten:

Noise Mapping England
Umgebungslärm NRW
Lärmkarte Filder
Lärm in Stuttgart
Lärmkarte London

Forschung

NoiseTube
Lärmkontor
DGMR
Auralisation, RWTH Aachen
Arbeitsring Lärm
BMU: Lärmschutz

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Wissenschaft im Brennpunkt

Hilfen für BlindeDraht in eine dunkle Welt

Blinde wieder sehen lassen, das ist ein weit entferntes Ziel der Neurologen. Ihre Vision sind Chips, die Lichtpulse direkt an den Sehnerv liefern. Während sich die Entwickler dabei mit vielen Hürden auf einem langen Weg abmühen, vollzieht sich im Alltag der Sehbehinderten mit weit weniger ambitionierter Technik eine kleine Revolution.

E-MobilitätDie Elektroauto-Batterie – das unbekannte Wesen

Batterien sind langweilig, schwer, teuer, unästhetisch. Ein Elektroauto zu fahren mag sexy sein, die Akkus unter der Rückbank und die Suche nach der nächsten Schnellladestation sind es nicht. Oder doch?

Sendereihe "Amok" Teil 2: Überleben

Eine verzweifelte junge Frau hockt auf einem Bett. Im Vordergrund: Tabletten. 

Menschen, die den Amoklauf eines anderen überlebt haben, entwickeln oftmals eine posttraumatische Belastungsstörung. Immer wieder durchleben sie die belastenden Erlebnisse. Da scheint intensive psychologische Behandlung fast ein Muss. Aber: Manchmal kann Therapie hier auch schaden.