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StartseiteLänderzeitOffen für alle - aber nicht von allen gewollt 23.08.2017

Liberale Moschee in BerlinOffen für alle - aber nicht von allen gewollt

Im Juni eröffnete die Rechtsanwältin Seyran Ates in Berlin die erste liberale Moschee, die Ibn-Rushd-Goethe-Moschee. Der Ort steht allen offen, Männer und Frauen können dort gemeinsam in einem Raum beten. Proteste und sogar Drohungen gegen Ates ließen jedoch nicht lange auf sich warten.

Eine Sendung von Bettina Köster (Moderation) und Eva-Maria Götz

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Die Rechtsanwältin Seyran Ates freut sich am 12.05.2017 in Berlin in der Kirche St. Johannes nach der Unterzeichnung eines Mietvertrages mit der Rushd-Goethe Moschee (picture-alliance / dpa / Soeren Stache)
Die Rechtsanwältin Seyran Ates freut sich am 12.05.2017 in Berlin in der Kirche St. Johannes nach der Unterzeichnung eines Mietvertrages mit der Rushd-Goethe Moschee (picture-alliance / dpa / Soeren Stache)

Gibt es ein Bedürfnis, den Islam liberaler zu leben? Denn die Diskussion über den Islam in Deutschland wird von muslimischer Seite aus zumeist von den konservativen Verbänden DITIB und dem Zentralrat der Muslime geprägt. Doch fühlen sich Muslime in Deutschland von ihnen überhaupt noch richtig vertreten? Wird die Ibn-Rushd-Moschee auch von Gläubigen angenommen?

Diese Fragen wollen wir in der Länderzeit vor Ort aufgreifen und gerne auch mit Ihnen diskutieren. Sie erreichen uns telefonisch unter: 00800 44 64 44 64. Oder schreiben Sie eine Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de

Gesprächsgäste: 

  • Seyran Ates, Rechtsanwältin, Initiatorin der Ibn-Rushd-Goethe Moschee, Berlin
  • Abdel-Hakim Ourghi, Islamwissenschaftler und Gesellschafter der Ibn-Rushd-Goethe Moschee
  • Mohammed El Kateb, Mitglied der Gemeinde, Berlin
  • Bertold Höcker, Superintendent im Kirchenkreis Berlin Stadtmitte, Berlin
  • Nushin Atmaca, 1. Vorsitzende des liberal-islamischen Bundes, Berlin
  • Kemal Huer, Journalist, Berlin
  • Canan Bayram, Sprecherin für Integration, Migration und Flüchtlinge der grünen Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus
  • Gönül Doğan, Gesellschafterin der Ibn-Rushd-Goethe Moschee, Berlin
  • Burkard Dregger, Sprecher der CDU-Fraktion für Integrationspolitik im Berliner Abgeordnetenhaus

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