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LibyenWeitere Rettungseinsätze gestoppt

Migranten aus Afrika warten 30 Kilometer vor der libyschen Küste in einem Schlauchboot auf ihre Rettung (AFP / Angelos Tzortzinis )
Migranten warten 30 Kilometer vor der libyschen Küste auf ihre Rettung - Bild vom 06.08.2017. (AFP / Angelos Tzortzinis )

Wegen der veränderten Sicherheitslage vor der Küste Libyens stoppen immer mehr Hilfsorganisationen ihre Einsätze im Mittelmeer.

Nach "Ärzte ohne Grenzen" teilten heute auch die Organisationen "Save the children" und "Sea Eye" mit, dass sie ihre Schiffe aus dem Such- und Rettungsgebiet abziehen. Sie erklärten, ihre Besatzungen könnten nicht länger sicher arbeiten, da sie von der libyschen Küstenwache bedroht würden.

Die Küstenwache hatte in den letzten Tagen wiederholt auf Schiffe der Hilfsorganisationen geschossen. Zur Begründung hieß es, man wolle die Kontrolle über die Rettungsaktionen behalten.