• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 18:40 Uhr Hintergrund
StartseiteKulturfragenLinke Gesellschaftskritik und konservative Zivilisationskritik08.01.2012

Linke Gesellschaftskritik und konservative Zivilisationskritik

Der Philosoph Rolf Wiggershaus über die Kritischen Theorie der Frankfurter Schule

Zwischen den Weltkriegen entstand die Frankfurter Schule, ein Zusammenschluss von Philosophen, Literaturwissenschaftlern, Soziologen und Psychologen. Diese Gruppe ideologiekritischer Denker analysierte die komplexer werdende bürgerliche Gesellschaft. Der Philosoph Rolf Wiggershaus gilt als maßgeblicher Chronist der Frankfurter Schule.

Rolf Wiggershaus im Gespräch mit Michael Köhler

Vor 75 Jahren erschien der titelgebende  Aufsatz des Gründungsdirektors Max Horkheimer über "Traditionelle und Kritische Theorie". (AP Archiv)
Vor 75 Jahren erschien der titelgebende Aufsatz des Gründungsdirektors Max Horkheimer über "Traditionelle und Kritische Theorie". (AP Archiv)

Der organisatorische Mittelpunkt der Frankfurter Schule war das Institut für Sozialforschung. Mit Schließung dieses Instituts durch die Nazis 1933 gingen viele der jüdischen Gründungsmitglieder ins Exil.

Vor 75 Jahren erschien der titelgebende und programmatische Aufsatz des Gründungsdirektors Max Horkheimer über "Traditionelle und Kritische Theorie". Die ganze Denkschule erhielt von daher die Bezeichnung "Kritische Theorie". Horkheimer forderte damals das stärkere gesellschaftliche Engagement der Philosophie.

Der Philosoph Rolf Wiggershaus gilt als maßgeblicher Chronist der Frankfurter Schule. Er hat Einführungen in das Werk von Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas verfasst sowie eine Darstellung der Frankfurter Schule veröffentlicht. An die Anfänge der Kritischen Theorie, ihre historische Entwicklung und ihre Modernität erinnert Rolf Wiggershaus im Gespräch mit Michael Köhler.

Das vollständige Gespräch mit dem Philosophen Rolf Wiggershaus können Sie mindestens bis zum 08. Juni 2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk