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StartseiteQuerköpfeDas neue Programm von Stefan Waghubinger 25.04.2018

Live-MitschnittDas neue Programm von Stefan Waghubinger

"Jetzt hätten die schönen Tage kommen können" - so heißt das neue Programm von Stefan Waghubinger, in dem er scheinbar leichtfüßig sinniert über philosophische Fragen, mit einem Humor, der über tiefste Abgründe balanciert.

Aufzeichnung vom 03.02.2018 aus dem BKA-Theater Berlin

Stefan Waghubinger sitzt auf einem verstaubten Dachboden und hält ein Pappschild in den Händen, auf dem der Titel seines beuen Programms steht: "Jetzt hätten die schönen Tage kommen können". (Josua Waghubinger)
Ein Dachboden voller Erinnerungen und mittendrin: Stefan Waghubinger (Josua Waghubinger)

Ein verstaubter Dachboden, voller Krempel, voller Erinnerungen, voller Versäumnisse. Voller Einsatz für Stefan Waghubinger: Was war? Was ist? Was hätte sein können? Robert Musil verzweifelte noch an seinem Fragment gebliebenen Roman "Der Mann ohne Eigenschaften", in dem er der Kontingenzproblematik nachspürt: Alles was geschieht, geschieht, muss aber nicht zwangsläufig so geschehen, sondern hätte auch anders geschehen können.

In seinem neuen Programm "Jetzt hätten die schönen Tage kommen können" fragt Waghubinger aus dem Leben, für das Leben, um sein Leben; stellt Fragen, die auch lange nach dem Schlussapplaus noch hallen. Und liefert Antworten, die sind, wie sie sind, die aber auch ganz anders hätten ausfallen können. Denn: "In einer Kiste mit krummen Gurken ist die gerade Gurke das Problem."

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