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Macron-RedeGeteiltes Echo in Deutschland

Der französische Präsident Emmanuel Macron im Europäischen Parlament in Straßburg  (AP Photo/ Jean Francois Badias)
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat mit seiner Rede im EU-Parlament in Deutschland ein unterschiedliches Echo ausgelöst. (AP Photo/ Jean Francois Badias)

In Deutschland ist die Rede des französischen Präsidenten Macron im EU-Parlament unterschiedlich aufgenommen worden.

CSU-Landesgruppenchef Dobrindt erteilte mehreren Kernforderungen Macrons eine Absage - etwa der nach einem EU-Finanzminister. Auch einem eigenen Haushalt für die Eurozone steht Dobrindt kritisch gegenüber. Die Linksfraktion begrüßte Macrons Vorschläge. Der Vorsitzende Bartsch erklärte, nun müssten die EU und die deutsche Seite auch handeln. Die Grünen warfen der Koalition in Berlin vor, Frankreich in der EU-Reformdebatte alleinzulassen.

Macron hatte dafür geworben, dem Nationalismus und Populismus in Europa die Demokratie entgegenzuhalten. Zugleich betonte er, eine Reform der EU sei die Bedingung dafür, dass die Staaten des Westbalkans beitreten könnten.

Diese Nachricht wurde am 17.04.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.