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Made in Marxloh

Duisburger Subkultur entlang einer Straßenbahnlinie

Von Dieter Jandt und Guntram Walter

Muslimische Frauen stehen an einer Haltestelle in Duisburg-Marxloh. (AP)
Muslimische Frauen stehen an einer Haltestelle in Duisburg-Marxloh. (AP)

Duisburg ist wie kaum eine andere Stadt von einem Wandel betroffen, dessen Strukturen nicht gesteuert werden. Manche Stadtteile versuchen sich dennoch zu entwickeln. Wächst da wirklich etwas heran oder ist das nur hilfloser Ausdruck einer sich selbst überlassenen Gesellschaft? Notwendige Investitionen bleiben aus.

Die Stadt muss sparen, sie unterliegt dem Haushaltssicherungskonzept der Bezirksregierung, die Ausgabenkürzungen vor allem im sozialen und kulturellen Bereich fordert. Die Straßenbahnlinie 903 führt durch einige der besonders betroffenen Stadtteile: Marxloh und Hamborn hängen am Tropf von Transferleistungen, doch nicht nur Verfall und soziale Schieflagen bestimmen das Bild, eine Art Subkultur ist entstanden. Wenn Muslime gegen Kirchenschließungen mobil machen und junge Männer Filme über Zivilcourage in Bus und Bahn drehen, dann ist das Ausdruck einer Gesellschaft mit Eigeninitiative. ›Made in Marxloh‹ ist ein Markenzeichen, in Hochfeld suchen Künstler Schulen auf, um Bildung kreativ zu gestalten. Viele Menschen setzen sich ein, wo der Staat sich zurückzieht und die Finanzkrise die Stadträte dazu verleitet, privaten Investoren Tafelsilber anzudienen.

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Das Feature

DresdenStrich um Strich wie Wunden

Nach den Bomenangriffen amerikanischer und britischer Flugzeuge auf Dresden am 13. und 14.02.1945 werden die zahlreichen Leichen, die auf der Straße liegen geborgen. Bei dem Angriff wurde die historische Innenstadt von Dresden nahezu völlig zerstört, bis zu 35.000 Menschen wurden getötet. (picture alliance / dpa)

Der Zeichner Wilhelm Rudolph dokumentiert die Ruinen von Dresden: "Das herausdämmernde Licht des 14. Februar 1945 erhellt nur noch eine glühende, qualmende Brandstätte an der Elbe, da wo am Vortag Dresden gewesen war."

Schriftsteller Schreiben im Zeichen der Gewalt

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Gewalt ist das zentrale Thema der kolumbianischen Literatur. Denn das Leben in dem latein-amerikanischen Land ist immer noch geprägt von Mord, Willkür und Verfolgung. Verschiedene Schriftsteller aus Kolumbien schreiben über ihre Eindrücke des Lebens.

Zweiter Weltkrieg Vor euren Karren lassen wir uns nicht spannen

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