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Seit 23:00 Uhr Nachrichten
StartseiteSport am Wochenende"Man hat zu lange weggeschaut"05.11.2011

"Man hat zu lange weggeschaut"

Fanforscher empfiehlt Streichung von Fan-Privilegien

Gewalt im Fußball ist besonders seit den schweren Randalen beim DFB-Pokalspiel in Dortmund gegen Dresden zurück in den Schlagzeilen. Das Thema, so der Eindruck, kommt alle Jahre wieder wellenförmig auf.

Gunter A. Pilz im Gespräch mit Astrid Rawohl

Randalirende Dynamo-Fans im Dortmunder Signal Iduna Park (picture alliance / dpa/Bernd Thissen)
Randalirende Dynamo-Fans im Dortmunder Signal Iduna Park (picture alliance / dpa/Bernd Thissen)

Markante Punkte sind in den 80er Jahre die Heysel-Katastrophe und die EM 1988, in den 90er Jahren die WM in Italien, aber auch hierzulande die rechtsradikalen Einflüsse vorwiegend im Osten Deutschlands, auch jetzt in Magdeburg die Bedrohung von Vermummten gegen Spieler Daniel Bauer. Fanforscher Gunter A. Pilz, der sich vor allem als Gewalt- und Konfliktforscher in den Bereichen Sport und Gesellschaft einen Namen gemacht und bereits mehrere Gutachten für das Bundesministerium des Innern erstellt hat, beurteilt im Interview die Entwicklung der Fangewalt. Pilz erläutert, warum die eingerichtete Task Force überflüssig ist und viel mehr das "Nationale Konzept Sport und Sicherheit" ebenso wie die Fanprojekte gestärkt werden müsste.


Das Interview können Sie in unserem Audio-on-demand-Bereich bis zum 05.04.2012 hören.

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