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StartseiteNachrichten vertieft35 Verletzte bei Zugunglück02.08.2014

Mannheim35 Verletzte bei Zugunglück

Am Mannheimer Hauptbahnhof ist ein Güterzug einem Eurocity in die Seite gefahren. Zwei Waggons des Fernzugs kippten um, zahlreiche Menschen wurden verletzt. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch unklar. Reisende müssen sich auf Verspätungen einstellen.

Polizeibeamte stehen am 02.08.2014 in Mannheim (Baden-Württemberg) am Hauptbahnhof vor umgekippten Waggons eines Eurocitys und der Lok eines Güterzugs. (dpa picture alliance / Uwe Anspach)
Beim Zusammenstoß zwischen einem Eurocity-Zug und einem Güterzug sind zwei mit rund 110 Passagieren besetzte Waggons umgekippt. (dpa picture alliance / Uwe Anspach)

Laut Deutscher Bahn befanden sich 250 Reisende in dem Eurocity vom österreichischen Graz nach Saarbrücken, als er von dem Güterzug gerammt wurde, in den umgekippten Waggons waren es demnach zum Zeitpunkt des Unfalls rund 110 Menschen. Alle hätten mit Hilfe von Rettungskräften den Zug verlassen. Der Mannheimer Hauptbahnhof wurde gesperrt.

Laut Bahn nur geringe Verspätungen

Das Zugunglück sorgte für Störungen im Bahnverkehr. Am Samstagmorgen waren drei von insgesamt zehn Gleisen am Hauptbahnhof – eine zentrale Achse im Fernverkehr – noch gesperrt. Es kam zu Ausfällen und Umleitungen. Die Verspätungen waren nach Angaben der Deutschen Bahn jedoch gering. Die Störungen im Fernverkehr hielten sich in Grenzen.

An der Unfallstelle nahmen am Morgen Bahnunglück in Mannheim, auch Experten der Unfalluntersuchungsstelle des Bundes wurden dort erwartet. Von einem Hubschrauber aus machten sie Aufnahmen, wie ein Sprecher der Bundespolizei berichtete. Nach Angaben der Behörde wurden bei dem Zugunglück 35 Menschen verletzt, vier von ihnen schwer.

Unfallursache noch unklar

Wie es zu dem Unglück kam, lasse sich derzeit noch nicht sagen, ergänzte sie. Klar sei nur, dass der Güterzug eines privaten Unternehmens um 20.51 Uhr dem Eurocity schräg in die Seite fuhr. Zwei Waggons des Eurocity seien daraufhin umgekippt, der Güterzug habe einige Container verloren. Auch über die Höhe des Sachschadens konnte die Bahn in der Nacht noch keine Angaben machen.

Der Güterzug war laut Bahn auf dem Weg von Duisburg nach Sopron in Ungarn. Er hatte laut Bundespolizei zwei Gefahrgut-Container geladen. Die Behälter mit der Chemikalie wurden laut einer Sprecherin aber nicht beschädigt, es seien keine gefährlichen Stoffe ausgetreten.

(tj/sima)

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