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Seit 01:10 Uhr Hintergrund

Hasskommentare auf Facebook & CoDie Online-Müllabfuhr des Internets

Hasskommentare auf Facebook und auf anderen Plattformen werden gelöscht. Diese Müllmänner des Internets leisten diese Arbeit im Verborgenen, ihre Auftraggeber lassen sich nur ungern in die Karten schauen. Ein Berliner Theaterregisseur hat einige von ihnen auf den Philippinen getroffen.


VG-Wort-UrteilAutoren brauchen Geld nicht mit Verlagen teilen

Seit Donnerstag ist in der Verlagsszene die Aufregung groß: Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ihnen keine Urheberrechtsvergütungen zustehen. Es geht um Millionen, die Zeitungsverleger etwa fürchten nun um ihre Bildungseinrichtung. Autoren können hingegen mit Nachzahlungen rechnen.


Radio im digitalen ZeitalterVisuelle Inhalte für das junge Publikum

Schon lange wird darüber diskutiert, wie viel Visualisierung das Radio braucht, um im digitalen Zeitalter bestehen zu können. Die Meinungen darüber gehen weit auseinander. In den USA zählt das National Public Radio (NPR) zu den Vorreitern des digitalen Wandels. Speziell fürs Internet geschaffene visuelle Inhalte ohne Ton prägen inzwischen die Website des Senders.


Panama PapersSkandalberichterstattung als gesellschaftliches Korrektiv

Die Veröffentlichung der "Panama Papers" hat weltweit Schlagzeilen gemacht. Die Berichterstattung über mögliche Steuerhinterziehung von Politikern und Prominenten hat nicht nur juristische Folgen, sondern auch gesellschaftliche.


100 Jahre MedienwissenschaftenEine merkwürdige Distanz zwischen Forschern und Journalisten

In Leipzig wurden 100 Jahre Kommunikationswissenschaften gefeiert. Doch viel Feierlaune kam nicht auf, denn die Kluft zwischen der Wissenschaft und der Praxis ist groß. Für viele Medienhäuser und Journalisten gibt es kaum einen Bezug zur wissenschaftlichen Arbeit. Dabei bräuchten beide in Zeiten der digitalen Kommunikation neue Lösungen.


ARD/ZDF-Jugendangebot"Ein sehr großer Paradigmenwechsel"

Wie kann man junge Zuschauer in Zeiten von Streaming-Diensten und Youtube noch erreichen? Das ist keine leichte Angelegenheit. ARD und ZDF planen ein neues Jugendangebot, das im Herbst starten soll. Wie es um die Vorbereitungen dazu steht, erklärt der Programmgeschäftsführer Florian Hager im Gespräch mit Christoph Sterz.


"Zaman" DeutschlandWeiterarbeiten ohne türkische Mutterredaktion

Im Bereich Pressefreiheit entfernt sich die Türkei mehr und mehr von den westlichen und europäischen Standards. Verlagshäuser und Medien werden unter staatliche Aufsicht gestellt, zuletzt die regierungskritische Zeitung "Zaman". Deren deutscher Ableger macht trotzdem weiter.


PressekodexPresserat will umstrittene Richtlinie beibehalten

Der Deutsche Presserat empfiehlt Medien auch weiterhin, die Herkunft potenzieller Straftäter bei der Berichterstattung nur in Ausnahmefällen zu nennen. Manche Journalisten sehen darin einen selbstverpassten Maulkorb und die Glaubwürdigkeit der Presse in Gefahr.


Trumps mediales ErfolgsrezeptHass, mit Unterhaltung gemischt

Drohungen, Lügen, Widersprüche – da hätte man doch nachhaken müssen: Die Einsicht kommt spät. Inzwischen geben US-Journalisten zu, dass sie Präsidentschaftsanwärter Donald Trump zu lange nicht hinterfragt haben.


StrukturreformDer MDR baut um

MDR Aktuell wird die neue Nachrichtenmarke für Fernsehen, Radio und Internet. Mit einer Strukturreform versucht der Mitteldeutsche Rundfunk, auf das neue Nutzungsverhalten der Menschen zu reagieren. Der Medienmarkt hat sich verändert. Die klassischen Medienhäuser geraten unter Druck.


Giovanni di Lorenzo"Die Kritik, die Medien entgegengebracht wird, ist sehr bedrohlich"

Die Ereignisse in Köln seien ein Wendepunkt gewesen, sagte der Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo im DLF. Die Vorwürfe, Medien würden nicht die ganze Realität abbilden, müssten sehr ernstgenommen werden. Dabei dürfe man das größte Kapital nie aufgeben: "Die Glaubwürdigkeit." Zum 70-jährigen Jubiläum der "Zeit" wünscht sich di Lorenzo: Menschen, die auch künftig noch für gute Medien Geld ausgeben.

RundfunkgebührenStrafabzug wegen Gottschalk-Millionen?

Die "Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs" (KEF) prüft die Bedarfsanmeldung der öffentlich-rechtlichen Anstalten und empfiehlt die Höhe der zukünftigen Auszahlungen der Rundfunkgebühren. Die ARD soll offenbar gut zwei Millionen Euro weniger bekommen - quasi als Strafabzug für die Summe, die sie dem Entertainer Thomas Gottschalk gezahlt hatte. Warum? Das erklärt der Journalist Hans Hoff.


Umbau in deutschen VerlagenFestangestellte auf Zeit statt Freiberufler

Feste Freie im deutschen Verlagswesen sind Journalisten, die überwiegend für ein bestimmtes Unternehmen arbeiten, die teilweise sogar ein eigenes Büro und feste Zuständigkeiten haben, offiziell aber Freiberufler sind. Doch mit dieser Praxis könnte schon bald Schluss sein – offenbar, weil die Verlage teure Strafzahlungen vermeiden wollen.

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Nächste Sendung: 07.05.2016 17:05 Uhr

Markt und Medien
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