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Charlie HebdoNach dem Schock die Veränderung

Das Titelbild des neuen "Charlie Hebdo"-Heftes (Ian Langsdon, dpa picture-alliance)

Auch wenn das Attentat auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo mehr als vier Monate her ist, sind die Auswirkungen noch zu spüren. Die Redaktionsmitglieder stehen weiter unter Polizeischutz, die Eigentümerstruktur soll verändert werden – und auch das Selbstverständnis der Redakteure und Zeichner ist nun ein anderes.


Paar im Sonnenuntergang am Strand (dpa / picture alliance / Zhang Jie) (dpa / picture alliance / Zhang Jie)

Sexformate in TV und InternetVom ersten Mal bis hin zu den Wechseljahren

Einst waren sie schlüpfrig und auch peinlich - die Sex-Sendungen im Fernsehen. Lange hatten sie eine Ruhepause, doch nun zeigen sich neue Sex-Formate im Fernsehen und verstärkt auch im Internet. Ganz seriös, aufklärerisch und mit veränderten Frauen- und Männerbildern.


re:publica 2015 (picture alliance / dpa / Foto: Britta Pedersen)

Berliner re:publicaVon der Nerd-Show zum Gesellschaftskongress

Die Berliner re:publica" ist mehr als eine Konferenz: Sie ist ein Happening. Mit über 6.000 Besuchern ist die ehemalige Nerd-Veranstaltung nun auch für Journalisten, Hacker, Aktivisten, Wissenschaftler und Manager interessant. Ihr gemeinsames Thema lautet dieses Jahr "Finding Europe".


Ägyptische Anti-Mubarak-Demonstranten in Kairo skandieren Parolen nach der Aufhebung des Gerichtsverfahres gegen den ehemaligen Präsidenten (dpa / Islam Farouk)

Medien in Ägypten "Ich bin für kein Verbrechen angeklagt"

Ägypten ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten weltweit. International für Aufsehen sorgte etwa ein Prozess gegen Reporter von Al Jazeera. Viele Journalisten sitzen aber in Haft, ohne dass sie eine große Öffentlichkeit haben, etwa der Fotograf Mahmoud Abu Zeid, der auch für deutsche Medien berichtete.


Französische Flagge vor einer Frauenstatue vor Nachthimmel (JOEL SAGET / AFP)

Nach den Anschlägen in Paris Neues Überwachungsgesetz in Frankreich

Im französischen Parlament wird ein neues Gesetz verhandelt, das die Rechte des staatlichen Geheimdienstes erheblich ausweiten würde. Für die Regierung ist eine Erneuerung der Regelung nötig - schließlich stammt das letzte Geheimdienstgesetz noch von vor der Einführung des Internets. Doch Kritiker fürchten, Frankreich könnte sich in einen regelrechten Überwachungsstaat verwandeln.


(picture alliance / ZB)

Native AdvertisingGefahr für den Journalismus?

Werbung verpackt im redaktionellen Gewand – das gab es schon immer. Das Advertorial in Zeitschrift und Zeitung, ein Werbetext also, der aussieht wie ein Artikel, ist der Klassiker. Dem unabhängigen Journalismus haben solche Produkte bislang nicht geschadet. Doch das neue digitale "Native Advertising" sorgt gerade für viel Wirbel.


Szene einer 134 Stunden Nonstop-Übertragung unterwegs mit Hurtigruten, der traditionellen norwegischen Postschifflinie, von Bergen nach Kirkenes (picture alliance / dpa / NRK)

Slow TVDie Wiederentdeckung der Langsamkeit

Dem hektischen Bildwechsel und der Schnelllebigkeit unserer Zeit will der Bildungskanal ARD Alpha etwas entgegensetzen: Was früher entspannende Bilder von Bahnfahrten oder Deutschlands schönsten Landschaften waren, hat jetzt einen Namen: Slow TV. Dabei wird Menschen aus vier Perspektiven bei der Arbeit zugeschaut.


Ein von der Islamischen Front veröffentlichtes Video zeigt eine gewaltige Explosion im syrischen Maaret al-Numan. (AFP/Youtube)

HandyvideosDen Tod dokumentiert

Handyvideos etwa aus dem vom Bürgerkrieg gebeutelten Syrien sorgen beim Betrachter für eine extreme emotionale Wirkung. Diese Schockwirkung wird bewusst ausgenutzt, sagen Medienwissenschaftler. Und sie würden letztendlich zu einem Aufheizen des Konflikts beitragen.


Die mexikanische Journalistin Carmen Aristegui bei einer Pressekonferenz in Mexiko-Stadt am 09.01.2011. (picture alliance / dpa / Sashenka Gutierrez)

Pressezensur in Mexiko Der Fall Aristegui

Mexiko gehört zu den Ländern, in denen Journalisten bei ihrer Arbeit besonders gefährdet sind. Der neueste Fall gehört in den Bereich direkter Zensur und hat hohe Wellen geschlagen: Carmen Aristegui, eine der engagiertesten Rundfunkjournalistinnen, wurde von ihrem Sender aus politischen Gründen entlassen.


Auf dem Monitor eines Laptops ist der Online-Auftritt der Süddeutschen Zeitung mit dem Logo der SZ zu sehen. (picture alliance / dpa / Tobias Hase)

Paywall bei Sueddeutsche.de Die Mauer muss her

Die Bezahlschranke im Internet hat auch deutsche Medien erreicht. Über verschiedene Modelle versuchen unter anderem "Bild" und "taz" ihre Nutzer zum Zahlen zu bewegen. Nun reiht sich auch die "Süddeutsche Zeitung" in die Welt des kostenpflichtigen Onlinejournalismus ein.


Moderator Günther Jauch (l-r), Wolfgang Bosbach, Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses (CDU), und Heinz Buschkowsky, Bezirksbürgermeister Berlin-Neukölln (SPD), aufgenommen am 28.09.2014 während der ARD-Talksendung "Günther Jauch" zum Thema: "Gewalt im Namen Allahs - wie denken unsere Muslime?" im Studio des Berlin Gasometer. (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

Talkshow-StudieDie üblichen Verdächtigen

Der Verdacht besteht spätestens, seit es an jedem Wochentag mindestens eine Polit-Talkshow im Fernsehen gibt: Diskutieren dort die immer gleichen falschen Leute zu den richtigen Themen - oder auch andersherum. Eine neue Studie nährt diese Vermutung nun mit Fakten.


Das Foto stammt von der Gruppe Albaraka News, die den Dschihadisten nahe steht. Es zeigt mutmaßliche Kämpfer des IS, die nahe der Grenze zwischen Syrien und dem Irak Stellung beziehen. (picture alliance / dpa - Albaraka News)

IS-PropagandavideosZwischen Horrorfilm und Hollywood

Kaum eine Woche vergeht, ohne dass ein neues Video von Terroristen für Schlagzeilen sorgt. Vor allem der sogenannte Islamische Staat verbreitet ständig neue Filme, deren Grausamkeit regelmäßig die vorhergehenden übertrifft. Die Propagandastrategie islamistischer Terroristen setzt nicht zuletzt auf westliche Medien.


Mediziner sitzen vor zahlreichen Journalisten und Kameras. (dpa / picture-alliance / Yoan Valat)

"Recherchescout"Streit um journalistische Zulieferfirma

Viele Medienunternehmen bauen ihre Redaktionen ab. Wer übrig bleibt, muss häufig in derselben Zeit mehr schaffen. Auch freie Autoren haben immer weniger Zeit für Recherche. Das Münchner Unternehmen Recherchescout will die Lücken füllen. Was zunächst sinnvoll klingt, birgt für den unabhängigen Journalismus Gefahren.

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Nächste Sendung: 30.05.2015 17:05 Uhr

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Afrikanische Flüchtlinge sitzen in Tripolis nach ihrer Verhaftung auf dem Boden. (picture-alliance/dpa/EPA/Str)

EU-Flüchtlingspolitik"Zutiefst unsolidarische Regelung"

Der Europareferent der Flüchtlingsorganisation Pro Asyl, Karl Kopp, hat die Pläne der EU-Kommission zur Umverteilung von Flüchtlingen innerhalb der EU kritisiert. Die Menschen könnten nicht zwangsverteilt werden, sagte Kopp im DLF. Er forderte ein neues europäisches System der Flüchtlingsaufnahme.

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