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Seit 13:56 Uhr Wirtschafts-Presseschau

Markt und Medien

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Der Philosoph Jürgen Habermas (dpa / picture alliance / Simela Pantzartzi)

MedienkritikHabermas: Presse schläfert Menschen ein

Der Philosoph Jürgen Habermas hat die Berichterstattung der Medien in der Griechenland-Krise heftig kritisiert. Er spricht vom "betreuenden Journalismus", der die Öffentlichkeit statt zu informieren zunehmend einschläfert. Nils Minkmar vom "Spiegel" nimmt zu dieser Kritik Stellung.


Porträtaufnahme von Moritz Tschermak (Deutschlandradio / Daniel Bouhs)

Gemeinnütziger JournalismusWatchblog für Klatsch-Magazine

Der Journalismus steckt seit Jahren in der Krise, da tun alternative Erlösquellen Not. Crowdfunding, das Einsammeln von Geld im Netz, ist da ein Modell. Ein anderes: spendenfinanzierter Journalismus. Der hat es in Deutschland bislang zwar noch schwer. Das Berliner Blog "Topf voll Gold" hat es jetzt aber geschafft: Seit dieser Woche ist es gemeinnützig.


Eine eingerollte Zeitung im Querschnitt vor einem schwarzen Hintergrund. (imago/Westend61)

"Nachrichten" und "Zeitung" verschmelzenMeinungsmonopol Stuttgart?

Die Stuttgarter Nachrichten und die Stuttgarter Zeitung werden zusammengelegt. Vierzig Jahre lang lebte man in kritischer Koexistenz in einem gemeinsamen Verlag. Jetzt hat der Eigner, die Südwestdeutsche Medienholding SWMH, aus dem Undenkbaren Realität gemacht. Uwe Vorkötter, der bis 2001 Chefredakteur der Stuttgarter Nachrichten war, hält die Maßnahmen für nachvollziehbar.


Günther Jauch bei seine Talkshow vom 07.06.15 (imago/Metodi Popow)

Talkkultur im TVGünther Jauch hört in der ARD auf

Worüber wollen wir uns jetzt noch am Sonntagabend ärgern, so der Tenor auf Twitter, nachdem der NDR mitgeteilt hat, dass Günther Jauch seine gleichnamige Talkshow nicht mehr machen wird. Über seinen Rückzug vom Polittalk zum Jahresende verlor er kein Wort.


Google-Schriftzug auf Computermonitor und Löschungsantrag, Datenlöschung von Google-Suchergebnissen. (imago/Christian Ohde)

Recht auf VergessenwerdenMangelnde Transparenz bei der Umsetzung

Nach einem bahnbrechenden Urteil des EU-Gerichtshofs zum Schutz der Privatsphäre bietet Google seit dem 29. Mai 2014 das sogenannte "Recht auf Vergessenwerden". Zwar veröffentlicht der Konzern die Zahl der Löschanträge, bislang über 250.000 - von denen 60 Prozent abgeschmettert worden seien -, aber differenziertere Angaben fehlen.


Das Titelbild des neuen "Charlie Hebdo"-Heftes (Ian Langsdon, dpa picture-alliance)

Charlie HebdoNach dem Schock die Veränderung

Auch wenn das Attentat auf das französische Satiremagazin Charlie Hebdo mehr als vier Monate her ist, sind die Auswirkungen noch zu spüren. Die Redaktionsmitglieder stehen weiter unter Polizeischutz, die Eigentümerstruktur soll verändert werden – und auch das Selbstverständnis der Redakteure und Zeichner ist nun ein anderes.


Paar im Sonnenuntergang am Strand (dpa / picture alliance / Zhang Jie) (dpa / picture alliance / Zhang Jie)

Sexformate in TV und InternetVom ersten Mal bis hin zu den Wechseljahren

Einst waren sie schlüpfrig und auch peinlich - die Sex-Sendungen im Fernsehen. Lange hatten sie eine Ruhepause, doch nun zeigen sich neue Sex-Formate im Fernsehen und verstärkt auch im Internet. Ganz seriös, aufklärerisch und mit veränderten Frauen- und Männerbildern.


re:publica 2015 (picture alliance / dpa / Foto: Britta Pedersen)

Berliner re:publicaVon der Nerd-Show zum Gesellschaftskongress

Die Berliner re:publica" ist mehr als eine Konferenz: Sie ist ein Happening. Mit über 6.000 Besuchern ist die ehemalige Nerd-Veranstaltung nun auch für Journalisten, Hacker, Aktivisten, Wissenschaftler und Manager interessant. Ihr gemeinsames Thema lautet dieses Jahr "Finding Europe".


Ägyptische Anti-Mubarak-Demonstranten in Kairo skandieren Parolen nach der Aufhebung des Gerichtsverfahres gegen den ehemaligen Präsidenten (dpa / Islam Farouk)

Medien in Ägypten "Ich bin für kein Verbrechen angeklagt"

Ägypten ist eines der gefährlichsten Länder für Journalisten weltweit. International für Aufsehen sorgte etwa ein Prozess gegen Reporter von Al Jazeera. Viele Journalisten sitzen aber in Haft, ohne dass sie eine große Öffentlichkeit haben, etwa der Fotograf Mahmoud Abu Zeid, der auch für deutsche Medien berichtete.


Französische Flagge vor einer Frauenstatue vor Nachthimmel (JOEL SAGET / AFP)

Nach den Anschlägen in Paris Neues Überwachungsgesetz in Frankreich

Im französischen Parlament wird ein neues Gesetz verhandelt, das die Rechte des staatlichen Geheimdienstes erheblich ausweiten würde. Für die Regierung ist eine Erneuerung der Regelung nötig - schließlich stammt das letzte Geheimdienstgesetz noch von vor der Einführung des Internets. Doch Kritiker fürchten, Frankreich könnte sich in einen regelrechten Überwachungsstaat verwandeln.


(picture alliance / ZB)

Native AdvertisingGefahr für den Journalismus?

Werbung verpackt im redaktionellen Gewand – das gab es schon immer. Das Advertorial in Zeitschrift und Zeitung, ein Werbetext also, der aussieht wie ein Artikel, ist der Klassiker. Dem unabhängigen Journalismus haben solche Produkte bislang nicht geschadet. Doch das neue digitale "Native Advertising" sorgt gerade für viel Wirbel.

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Nächste Sendung: 04.07.2015 17:05 Uhr

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