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Seit 19:00 Uhr Nachrichten

UnterlassungserklärungNPD geht gegen ehrenamtlichen Radiosender vor

Der Thüringer NPD-Landesvorsitzende Tobias Kammler geht juristisch gegen den Erfurter Sender Radio F.R.E.I vor. Seiner Meinung nach hat das Bürgerradio gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen. Dass Rechte gerade gegen kleinere und ehrenamtliche Medien vorgehen, scheint Methode zu haben, vermuten Betroffene.


Urheberrechts-Reform"Katastrophe für das Internet"

Im Streit um ein zeitgemäßes Urheberrecht favorisiert Günther Oettinger, EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, eine Art Europäisches Leistungsschutzrecht. Die Verleger zeigen sich begeistert, die Internetwirtschaft ist entsetzt. Julia Reda, Digitalexpertin und Mitglied des Europäischen Parlamentes und der Piraten, kritisiert die Pläne mit deutlichen Worten.


PrivatrundfunkBeim "Jungen Angebot" von ARD und ZDF genau hinsehen

Der neue Chef des Verbands Privater Rundfunk und Telemedien, Hans Demmel, sieht durchaus gemeinsame Interessen mit öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiosendern. Gebührengelder dürften aber nicht für eine überdurchschnittliche Ausweitung der Angebote verwendet werden, sagte Demmel im DLF. Das gefährde die privatwirtschaftlichen Angebote.


US-PräsidenschaftswahlkampfSprungbrett für Trump-TV?

Die Umfragewerte für US-Präsidenschaftskandidat Donald Trump sprechen derzeit nicht für einen Einzug ins Weiße Haus. Aber Trump wäre wohl nicht Trump, wenn er nicht auch in dieser Situation ans Geschäft denken würde. Wie die Zeitschrift "Vanity Fair" meldet, plant er jetzt einen eigenen Fernsehkanal.


Social Bots"Viel stärker in den sozialen Netzwerken aufpassen"

Sie teilen Tweets, liken Posts bei Facebook oder kommentieren Beiträge: Computergesteuerte Fake-User, sogenannte Social Bots, greifen immer öfter manipulierend in die sozialen Netzwerke ein. Einige sind leicht zu enttarnen, andere hingegen nicht.


BrasilienMorde an Journalisten

Gleydson Carvalho wurde 2015 während seiner Radiosendung im Studio erschossen. In Brasilien ist das kein Einzelfall. Im vergangenen Jahr wurden sieben Journalisten ermordet, alle prangerten Korruption an.


Zeitungsverlag Angst vor dem Bedeutungsverlust des Betriebsrats

Bei einer Tochterfirma der "Neuen Westfälischen" in Ostwestfalen, der NW Logistik, streiten sich die Geschäftsführung und der Betriebsrat der Zeitungszusteller. Die Arbeitnehmervertretung fürchtet, bald nicht mehr arbeiten zu können. Dabei hat gerade Anfang des Jahres die SPD-Medienholding ddvg sämtliche Anteile an der "Neuen Westfälischen" übernommen.


Latino-Medien in der US-WahlDemografische Größe zu politischem Einfluss machen

US-Bürger mit lateinamerikanischem Hintergrund sind die am schnellsten wachsende Wählergruppe in den USA. Das spiegelt sich aber noch nicht in der Wahlbeteiligung wider. 2012 gaben weniger als die Hälfte aller wahlberechtigten Latinos ihre Stimme ab. Spanischsprachige Medien intensivieren deshalb in diesem Jahr ihre Bemühungen zur Wählermobilisierung.


Fotoreporter in KrisengebietenDen Menschen ein Verantwortungsgefühl abringen

Gerade in Krisenzeiten sind Informationen aus den betroffenen Ländern wichtig und vor allem auch Bilder von unabhängigen Fotoreportern. Die haben es in Krisenländern aber immer schwerer, was nicht nur etwas mit den Bedingungen vor Ort zu tun hat. Der Berufsverband der Fotografen setzt sich deshalb dafür ein, dass auch Fotoreportagen abseits der aktuellen Krisen ihren Weg in die Magazine finden.


Freie Presse auf KubaJournalismus aus den Stadtvierteln

Bisher standen Kubas Medien unter staatlicher Kontrolle. Langsam aber entwickelt sich auf der sozialistischen Insel ein neuer, nicht-staatlicher Journalismus, betrieben von meist jungen Journalisten. Über Online-Portale wenden sie sich an die Öffentlichkeit. Oder offline mit PDF-Datenpaketen, die auf USB-Sticks vertrieben werden.


Professioneller, abwechslungsreicher, informativerYouTube ist erwachsen geworden

Ob Nachrichten, Produkt- und Spieletests oder Abschmink- und Kochtipps: YouTube wird vor allem für junge Leute zunehmend zur Hauptinformationsquelle. Doch was treibt umgekehrt die YouTuber dazu, Inhalte ins Netz zu stellen und welche Regeln sollten sie dabei einhalten? Das hat eine Studie des Medienforums NRW untersucht.


Social BotsKampf gegen die automatisierte Netzpropaganda

In den sozialen Netzwerken und in den Kommentarspalten der Medien ist der Meinungskampf in vollem Gange. Diese Netzdebatten sind anfällig für Manipulationen. Hinter der Netzpropaganda steckt dabei oft Software, sogenannte Bots. Ein Verbundprojekt aus Wissenschaftlern, Journalisten und IT-Fachleuten möchte diesen automatisierten Falschmeldern nun Einhalt gebieten.


Klagen gegen den Bayerischen RundfunkVerleger und Privatradios scheitern vor Gericht

Der Bayerische Rundfunk stand in dieser Woche gleich zweimal vor Gericht. Im ersten Fall wurde der BR von Zeitungsverlegern verklagt, im zweiten Fall von Privatradios. Beide werfen dem Sender vor, seine gebührenfinanzierte Vormachtstellung im Freistaat auszuweiten - zulasten ihres eigenen Geschäfts.


Gauland-Zitat zu Boateng"Unglaublicher Medienhype"

Die Diskussion um die Äußerungen von AfD-Vize Alexander Gauland über Jerome Boateng sei vor allem ein Medienhype, sagte Margreth Lünenborg, Journalistik-Professorin an der Freien Universität Berlin, im DLF. Solche Zitate würden bewusst in die Welt gesetzt, um öffentliche Aufmerksamkeit zu produzieren.


Panama PapersSpaniens beliebteste Fernsehserie wird zur bitteren Satire

Seit 17 Jahren gibt es "Cuéntame lo que pasó", die erfolgreichste spanische Fernsehserie. Doch nun gerät sie unter Druck, weil die beiden Hauptdarsteller in den Panama Papers auftauchen. Die spanischen Medien stürzen sich auf die bekannten Namen - und stellen sie unter den Generalverdacht, Steuern hinterzogen zu haben.


Wahlkampf in ÖsterreichTiefpunkt im medialen Schaukampf

Im österreichischen Wahlkampf um die Stichwahl für das Bundespräsidentenamt ging es ruppig zu. Die beiden Kontrahenten, Ex-Grünen-Chef Van der Bellen und FPÖ-Vize Hofer, wurden mit jedem TV-Duell aggressiver. Bei ihren Landsleuten kam diese Art von Gesprächskultur nicht unbedingt gut an.

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Nächste Sendung: 01.10.2016 17:05 Uhr

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Münsteraner „Tatort“-Kommissare fordern mehr Gehalt

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Wenige Chefinnen bei Regionalzeitungen - Initiative Pro Quote Medien: 95 Prozent aller Chefredakteure männlich
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Am Mikrofon: Mike Herbstreuth
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