Montag, 11.12.2017
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Mattheis (SPD) zur WahlschlappeSelbstfindung in der Opposition

Die SPD stehle sich nicht aus der Verantwortung, sagte die SPD-Linke Hilde Mattheis im Dlf mit Blick auf Martin Schulz' Absage an eine weitere Große Koalition. Die Opposition sei der richtige Ort für eine gründliche inhaltliche Aufarbeitung der Wahlniederlage und einen "Neustart" der Sozialdemokraten.

Hilde Mattheis im Gespräch mit Sarah Zerback

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Das SPD-Mitglied, Hilde Mattheis sitzt am 22.10.2016 in Heilbronn (Baden-Württemberg) beim Landesparteitag der baden-württembergischen SPD auf dem Podium. Foto: Marijan Murat/dpa (dpa /Marijan Murat)
Hilde Mattheis (SPD) (dpa /Marijan Murat)
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Lieber jetzt in die Opposition, als nach weiteren vier Jahren in einer großen Koalition mit noch weniger als 20 Prozent dazustehen - mit diesem Argument hat Hilde Mattheis, stellvertretende Sprecherin der parlamentarischen Linken in der SPD-Bundestagsfraktion, Martin Schulz' prompte Absage an die Union verteidigt.

"Offensichtlich gelingt es uns nicht, in einer Großen Koalition, wie man sie immer noch nennt, als profilierte Partei vor Wählerinnen und Wähler für eine Entscheidung zur Verfügung zu stehen", sagte Mattheis im Dlf. "Ich glaube, wir brauchen nach diesem Wahlergebnis wirklich auch eine Möglichkeit, uns in der Opposition wieder zu finden, zu sammeln und auch stärker noch in Sachen Gerechtigkeit zu profilieren."

Der Umgang mit der AfD, mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft im neuen Bundestag, werde schwierig, sagte Mattheis. Es gehe vor allem darum, der rechtspopulistischen Partei nicht populistisch, sondern streng inhaltlich Paroli zu bieten. Klar sei, dass man der AfD nicht die Oppositionsführerschaft überlassen solle.

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