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Matula ist kein Brotaufstrich

Privatdetektive in Fiktion und Wirklichkeit

Von Christian Blees

Der Schauspieler Claus Theo Gärtner posiert in Bad Homburg am Rande der Dreharbeiten zu einer neuen Episode der Krime-Reihe "Ein Fall für Zwei". (picture alliance / dpa - Frank Rumpenhorst)
Der Schauspieler Claus Theo Gärtner posiert in Bad Homburg am Rande der Dreharbeiten zu einer neuen Episode der Krime-Reihe "Ein Fall für Zwei". (picture alliance / dpa - Frank Rumpenhorst)

Egal, ob Sherlock Holmes, Paul Temple oder Josef Matula: Seit jeher sorgen Privatdetektive aller Couleur bei Lesern, Hörern und Zuschauern für spannende Unterhaltung. Doch während in den fiktionalen Geschichten Mord und Totschlag, wilde Verfolgungsjagden sowie Schießereien auf der Tagesordnung stehen, sieht der Alltag realer Privatermittler deutlich unspektakulärer aus.

Im Mittelpunkt stehen hier meist Ehe- und Erbschaftsstreitigkeiten, Sorgerechts- und Unterhaltsangelegenheiten, das Beschaffen von Informationen über Schuldner sowie die Überwachung einzelner Mitarbeiter durch deren Arbeitgeber.

Die Sendung wirft einen Blick hinter die Kulissen des mythosumrankten Berufes, zu dessen Ausbildung lediglich ein Gewerbeschein sowie ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich sind, und klopft populäre Detektivserien aus Literatur, Radio und Fernsehen auf ihren Realitätsgehalt ab.


Regie: Philippe Bruehl
DLF 2013

Die im Feature zitierten Detektivserien "Magnum", "Rockford" und "Ein Fall für zwei" sind bei Universal Pictures als DVD erschienen.

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