Dienstag, 21.11.2017
StartseiteAuf den PunktWerden die Medien ihrer Vermittlerrolle noch gerecht?27.10.2017

Medienquartett: Emotion statt KomplexitätWerden die Medien ihrer Vermittlerrolle noch gerecht?

"When it bleeds it leads", so lautet ein alter angelsächsischer Journalistenspruch: Gewalt und Emotion machen Schlagzeilen. Doch ist das angesichts von Informationsüberflutung und wachsender Politikverdrossenheit noch die richtige Strategie?

Moderation: Christian Floto

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Die Worte "Allet Lügen vertrau auf Dich Herzverstand" sind am 11.12.2017 in Berlin mit Filzstift auf eine Hauswand geschrieben.  (picture alliance / Wolfram Steinberg)
Komplexe Zusammenhänge knapp und schlüssig vermitteln - geht das? (picture alliance / Wolfram Steinberg)

Müssten Medien nicht mehr als früher Strukturen erklären, Hintergründe aufdecken und Zusammenhänge vermitteln? Müssten sie mehr eigene Themen setzen als einer von Politik, Wirtschaft und Interessenverbänden gesetzten Agenda hinterherzulaufen? Wie weit dürfen komplexe Zusammenhänge mit Hinweis auf Sendezeit und mögliche Überforderung verkürzt werden? Was ist, wenn aus sinnvoller journalistisch-redaktioneller Reduktion eine nicht sachgerechte Simplifizierung wird?

Diese Fragen diskutiert Christian Floto im Medienquartett mit:

  • Dr. Lutz Hachmeister, Professor für Journalistik, Autor und Filmregisseur
  • Johannes Hillje, Politik-und Kommunikationsberater
  • Dr. Kim Otto, Professor für Wirtschaftsjournalismus, Universität Würzburg
  • Daniela Vates, Chefkorrespondentin der DuMont Hauptstadtredaktion

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