• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 22:05 Uhr Spielraum
StartseiteDas KulturgesprächMedienquartett: Meinungsmache29.10.2010

Medienquartett: Meinungsmache

Wie Kampagnenjournalismus unsere Gesellschaft prägt

In den berüchtigten Berliner Kuschelkreisen kommen sich Politik, Verbände und Medien nahe. In diesen Runden, als Hintergrundgespräche getarnt, werden Politiker und Lobbyisten los, was die Journalisten später zu Papier bringen sollen.

Moderation: Christian Floto

Kann Berichterstattung überhaupt funktionieren, ohne dass man sich kennt und vertraut? (AP)
Kann Berichterstattung überhaupt funktionieren, ohne dass man sich kennt und vertraut? (AP)

Kritiker vermuten mittlerweile hinter vielem, was aus der Hauptstadt an die Öffentlichkeit dringt, ein abgekartetes Spiel. Wo bleibt die seriöse Recherche? Missbrauchen die Medien das Vertrauen der Bürger?

Andererseits: Kann Berichterstattung überhaupt funktionieren, ohne dass man sich kennt und vertraut? Außerdem blasen doch niemals alle Medien in dasselbe Horn. Gerade die Pressevielfalt ist ein Garant für Meinungsvielfalt. Und häufig schreien doch diejenigen besonders laut "Kampagnenjournalismus", die bis zu ihrem Karriereknick gut mit den Medien konnten.

Über das Nähe-Distanz-Problem im Journalismus und die Frage, wer mit welchen Interessen Themen auf die Medienagenda setzt, diskutieren:

- Manfred Bissinger, Publizist
- Tissy Bruns, Leitende Redakteurin, Tagesspiegel
- Hans Janke, ehemaliger stv. ZDF- Programmdirektor und Fernsehspielchef
- Albrecht Müller, Publizist, nachdenkseiten.de

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk