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StartseiteDas KulturgesprächMedienquartett: Wie viel Journalismus braucht ein Leitmedium?07.05.2010

Medienquartett: Wie viel Journalismus braucht ein Leitmedium?

Fernsehnachrichten zwischen Grundversorgung und Bildungsauftrag

Ein Jet landet im Hudson River, eine Studentin wird in Teheran auf offener Straße erschossen – wenn es um Geschwindigkeit geht, sind Twitter und Co. den klassischen Medien weit überlegen. Aber muss ein Leitmedium wie das Fernsehen da wirklich mithalten können? Geht es nicht vielmehr um solide Recherche und die Erfüllung des Bildungsauftrags?

Moderation: Christian Floto, Deutschlandfunk

Gerade die Fernsehnachrichten haben einen Ruf zu verteidigen. (Maximilian Schönherr)
Gerade die Fernsehnachrichten haben einen Ruf zu verteidigen. (Maximilian Schönherr)

Gerade die Fernsehnachrichten haben einen Ruf zu verteidigen. Fest steht, für guten Journalismus lohnt es sich, zu kämpfen. Ohne ihn sind TV-Vollprogramme wertlos. Doch es gibt Erosionen. Kritiker sehen akute Belege dafür in der Berichterstattung über den drohenden Staatsbankrott Griechenlands oder über die Hintergründe der Weltfinanzkrise.

Was wird aus der Königsdisziplin "Fernsehnachrichten" in einer Medienwelt, in der Shareholder Value immer wichtiger wird und die Konkurrenz aus dem Netz niemals schläft? Wie können die Nachrichten ihr Profil schärfen in Zeiten, in denen Informationen immer, überall und über alles in Sekunden zu finden sind?

Es diskutieren:

- Tissy Bruns, leitende Redakteurin, Der Tagesspiegel
- Dr. Kai Gniffke, Chefredakteur ARD aktuell
- Andreas Stopp, Medienredakteur des Deutschlandfunks
- Prof. Siegfried Weischenberg, Kommunikationswissenschaftler Universität Hamburg

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