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Mehr Europäer ins All

Astronaut Thomas Reiter für bemannte Flüge der ESA

Moderation: Jochen Spengler

Der deutsche Astronaut Thomas Reiter an Bord der Internationalen Raumstation
Der deutsche Astronaut Thomas Reiter an Bord der Internationalen Raumstation (AP/NASA TV)

Der deutsche Astronaut Thomas Reiter will sich als Vorstandsmitglied im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt für bemannte europäische Missionen einsetzen. "Von unseren wissenschaftlichen, technologischen und industriellen Kapazitäten her hätten wir überhaupt kein Problem, das zu machen", sagte Reiter. Allerdings müsse der politische Wille für solche Einsätze vorhanden sein.

Jochen Spengler: Insgesamt fast ein Jahr war Thomas Reiter im All, zuletzt im vergangenen Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS, 171 Tage lang. Er ist Diplom-Ingenieur für Luft- und Raumfahrttechnik und Oberst der Luftwaffe. Was hat er nun vor, als künftiges Mitglied des Vorstands des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt? Guten Morgen, Herr Reiter.

Thomas Reiter: Guten Morgen, Herr Spengler.

Spengler: Herr Reiter, steht es eigentlich fest, wann genau Sie Ihre neue Mission antreten?

Reiter: Ja, wir visieren den 1.10. an. Das gibt mir noch Gelegenheit, zum einen meine Arbeit hier bei der Europäischen Raumfahrtagentur abzuschließen und die administrativen Dinge zu klären. Und dann kann es zum vierten Quartal beim DLR losgehen.

Spengler: Ehe wir auf die neuen Aufgaben kommen, lassen Sie uns noch ein wenig Anteil nehmen an Ihrer Weltraumbegeisterung. Wie muss man sich als Laie, der zum Beispiel lange Zeit Flugangst hatte, einen Raketenstart vorstellen. Ist das wie Achterbahn, nur nach oben?

Reiter: Nicht ganz so. Ich denke, dass eigentlich so eine Fahrt in der Achterbahn fast ein bisschen dynamischer ist. Man wird da hin- und hergebeutelt, macht Loopings, Überschläge, während bei so einem Start man eigentlich einer konstanten Beschleunigung ausgesetzt ist. Das heißt, unmittelbar nach dem Abheben ist das so ungefähr bei dem anderthalbfachen der Erdbeschleunigung. Mit dieser Kraft wird man dann in die Sitze gedrückt. Das nimmt dann so in den späteren Phasen des Fluges nach einigen Minuten auf ungefähr das Dreieinhalbfache zu. So die ersten zwei Minuten, knapp zwei Minuten während die Booster brennen, ist das noch so ein bisschen, als würde man mit einem Bus über einen schlechten Feldweg fahren, also dann rüttelt es ein bisschen. Und in dem Moment, wo diese Booster abgesprengt sind, geht das ganz ruhig nach oben. Es ist nichtsdestotrotz ein tolles Gefühl. Man weiß, man nimmt also stetig Geschwindigkeit auf und erreicht dann den Orbit nach etwa acht Minuten und 30 Sekunden und ist fast 28.000 Stundenkilometer schnell. Aber es ist eigentlich vergleichsweise zu so einer Achterbahnfahrt ein relativ ruhiger Flug.

Spengler: Und wenn Sie dann im Orbit sind, wie ist es dann? Entspannung?

Reiter: Man lernt dann natürlich zunächst mal dieses Gefühl der Schwerelosigkeit kennen, das nun im Gegensatz zu Gelegenheiten, die man hier auf der Erde hat im Rahmen von sogenannten Parabelflügen, das mal kennen zu lernen, aber eben nicht nur 25 Sekunden andauert - so lange kann man ungefähr Schwerelosigkeit in so einem Flugzeug erzeugen -, sondern das geht dann natürlich von diesem Moment an für Stunden, Tage, Monate. Da muss sich der Körper erst einmal dran gewöhnen. Insbesondere an Bord der amerikanischen Shuttle fängt dann natürlich die Arbeit erst richtig an. In dem Moment, wo das Haupttriebwerk abgeschaltet ist, wird es da auf dem Mitdeck richtig hektisch. Man muss sich abschnallen, man muss zunächst mal seinen Druckhelm ablegen, verstauen, es müssen Fotoaufnahmen von diesem Außentank gemacht werden, der abgesprengt wurde, um festzustellen, ob da irgendwelche Schaumstoffteile abgeplatzt sind, die unter Umständen die Unterfläche des Shuttles beschädigt haben könnten, und es muss der bewohnbare Bereich des Shuttles umkonfiguriert werden. Und da geht dann wirklich die Hektik los, die Arbeit, und man hat eigentlich gar nicht so Gelegenheit, diese neue Umgebung in den ersten Stunden zu genießen. Das kommt dann etwas später.

Spengler: Wenn Sie dann in der Raumstation sind, Herr Reiter, was tun Sie da eigentlich, und ist das eine Arbeit, die uns nützt?

Reiter: Ich hatte während meiner Mission im vergangenen Jahr ungefähr 20 Experimente durchzuführen, die aus den Bereichen Medizin, Humanmedizin, Physik, Astrophysik kamen, Biologie, um einige zu nennen. Bei den medizinischen Forschungen haben wir uns beispielsweise darauf konzentriert, zum einen, wie das Immunsystem des Menschen funktioniert. Es ist hochinteressant auch für mich als Ingenieur zu erfahren, dass unsere weißen Blutkörperchen, die ja sozusagen die erste Verteidigungslinie gegen irgendwelche Infektionen darstellen, dass bestimmte Mechanismen hier Schwerkraftabhängig sind. Die funktionieren bis zu einem bestimmten Limit von ungefähr der Hälfte der Erdbeschleunigung und danach nicht mehr. Und das ist natürlich wichtig für die Wissenschaftler zu verstehen, was steckt da genau dahinter, um letztendlich Erkenntnis zu sammeln, wie unser Immunsystem im Detail genau funktioniert.

Spengler: Herr Reiter, oben an Bord der Station ist es nicht leise sondern laut, habe ich gelesen. Wieso?

Reiter: Ja, das ist leider Gottes richtig. Man wünscht sich das immer so in dieser Schwerelosigkeit im Weltraum, eine angenehme Ruhe zu haben. Aber an Bord laufen eine Vielzahl von Ventilatoren und Pumpen, und diese Ventilatoren machen riesigen Krach, und diese Umwälzpumpen, die dafür sorgen, dass innen drin immer eine konstante Temperatur herrscht, und all diese Geräte machen einen enormen Lärm - 72 dB, das ist lauter Straßenlärm. Es gibt nur wenige Ecken in dieser Station, wo das ein bisschen leiser ist. Also Nachts habe ich immer mit Ohrenstöpseln geschlafen, um wirklich gut ausgeruht zu sein am nächsten Morgen.

Spengler: Jetzt müssen Sie uns verraten, ein halbes Jahr lang in so einem sehr engen Raum, in einem lauten Raum, mit Essen aus Dosen, ohne Bett, ohne Dusche, was ist denn daran so toll?

Reiter: Sie haben da natürlich einen Punkt angedeutet, der das Leben dort oben schon schwierig macht. Aber ich hatte es eingangs schon erwähnt, das Gefühl der Schwerelosigkeit ist beeindruckend, aber ganz besonders natürlich dieser unglaubliche Blick auf unseren blauen Planeten. Ein Orbit dauert 90 Minuten. In diesen Minuten hat man, wie gesagt, die ganze Erde einmal umflogen, man kann über ganze Kontinente schauen, man bekommt wirklich einen ganz fantastischen Blick auf unsere Atmosphäre, auf Wälder, auf Gebirge, auf den Himalaya, auf Europa, man kann Europa fast mit einem Blick überschauen. Das ist auch nach einem halben Jahr - bis zur letzten Sekunde bleibt das faszinierend. Ich habe jetzt nach diesen zwei Missionen immer wieder nach der Rückkehr so ein bisschen das Gefühl gehabt, Mensch, warum hast du nicht ein bisschen mehr deiner Freizeit dafür genutzt um rumzuschauen. Und eine Sache möchte ich noch erwähnen: Auch der Blick auf der Nachtseite des Orbits, nicht nur auf die Erde, sondern auch in die entgegengesetzte Richtung in diesen unglaublich tollen Sternenhimmel. Das sind diese Dinge, die einen dort oben faszinieren und überwältigen.

Spengler: Ich habe erwähnt, Dusche gibt es nicht, riecht man da oben eigentlich etwas?

Reiter: Es ist richtig, wir haben keine Dusche. Nichtsdestotrotz betreiben wir natürlich Körperpflege, wie sich das gehört. Wir haben zweimal am Tag Sport, und nach jedem dieser Sportsessions waschen wir uns natürlich, aber eben mit so feuchten imprägnierten Tüchern. Ein bisschen umständlicher natürlicher als sich einfach unter eine Dusche zu stellen. Riechen tut es in der Station eigentlich nicht. Jedenfalls nimmt man es nach einer Minute nicht mehr wahr. Der Geruch, wenn man jetzt beispielsweise vom Shuttle in die Station hereinkommt, erinnert eher an einen Raum, in dem viele Computer aufgestellt sind. Also das ist ein bisschen dieser Geruch von Isolation von diesen technischen Geräten.

Spengler: Im Dezember wird ja das europäische Weltraumlabor Kolumbus, wenn denn alles gut geht, mit dem Spaceshuttle zur Internationalen Raumfahrtstation gebracht und dort angebaut. Welche Bedeutung hat das?

Reiter: Wir sind endlich am Ziel eines langen, langen Weges. Eigentlich hätte ja Kolumbus schon vor drei Jahren starten sollen. Auf Grund dieses tragischen Shuttleunfalls hat es sich dann verzögert noch mal und kommt nun Ende des Jahres - bisher sieht es gut aus, dass es bei dem Starttermin bleibt - nach oben. Und dann wird zunächst mal der Betrieb dieses Forschungslaboratoriums angetreten, das heißt, die Systeme werden ausgetestet. Wir wollen dann in Zukunft natürlich dieses europäische Laboratorium, was ja gewissermaßen auch symbolisiert, dass Europa das erste Mal mit einer Infrastruktur im Weltraum und an Bord der Internationalen Raumstation vertreten ist, dass wir das entsprechend nutzen. Und eines unserer Hauptziele ist natürlich neben der Durchführung solcher institutioneller Forschungsvorhaben auch die Industrie mit an Bord zu bekommen. Diese Forschungsanlagen, die dort oben betrieben werden, eignen sich natürlich auch für die Industrie, um entsprechende Forschungen für bestimmte Produkte durchzuführen. Das ist unser nächstes Ziel.

Spengler: Das heißt, Kommerzialisierung auch ganz bewusst.

Reiter: Ja, eine gewisse Kommerzialisierung, da haben Sie natürlich Recht. Und ich möchte auch einen dritten Punkt natürlich nicht verschweigen, der ganz wichtig ist, die Internationale Raumstation wird selbstverständlich auch eine wesentliche Rolle für die Vorbereitung weiterer Explorationsvorhaben spielen. Denn man kann hier an Bord Technologien erproben, die man beispielsweise für weitere bemannte Explorationen, Rückkehr des Menschen zum Mond und weitere Missionen erproben kann. Und auch hier wird Deutschland sich - da werde ich mich jedenfalls stark darum bemühen - entsprechend engagieren.

Spengler: Herr Reiter, bei der bemannten Raumfahrt ist ja Europa auf die USA oder Russland angewiesen. Woran liegt das, dass wir keine eigene europäische bemannte Raumfahrt haben?

Reiter: Es ist zunächst einmal eine Frage des politischen Willens, autonom auch in der Lage zu sein, Menschen beispielsweise zur ISS zu schicken oder basierend auf einem bemannten Trägersystem dann eben auch weitere Vorhaben durchzuführen.

Spengler: Das heißt, der politische Wille ist nicht da.

Reiter: Ich habe den Eindruck, dass dieser politische Wille sich im Moment bildet. Aus meiner Sicht sieht es eigentlich sehr positiv aus. Von unseren wissenschaftlichen, technologischen und industriellen Kapazitäten her hätten wir überhaupt keine Problem, das zu machen. Wir müssen ja nicht bei Null anfangen. Wir haben eine funktionierende Ariane 5, die etwas modifiziert werden muss, um ein bemanntes System zu tragen. Wir haben ein ATV, ein Automatisches Transfer Vehikel, das ab Anfang nächsten Jahres die ISS versorgen soll. Man könnte da einen Block sozusagen schon hernehmen, den mit einer Kapsel versehen und hätte, die Kapsel muss natürlich entwickelt werden, dann tatsächlich ein bemanntes Trägersystem, mit dem Europa auf gleicher Augenhöhe mit den großen Raumfahrtagenturen in West und Ost tatsächlich dann auf einer ganz anderen Basis stehen würde, um zukünftig solche internationalen Vorhaben durchzuführen.

Spengler: Das heißt, es fehlt am Willen und es fehlt am Geld.

Reiter: Sie haben vollkommen Recht. Letztendlich ist es dann auch eine Frage des Geldes. Wobei hier keine sagen wir mal Größenordnungen sich ändern müssten, wenn man sich vorstellt, dass die Europäische Raumfahrtagentur mit einem fünftel des Budgets der NASA doch ganz beachtliche Aktivitäten durchführen kann, sehr zuverlässige Geräte gebaut hat. Unser Kolumbusmodul ist hierfür ein hervorragendes Beispiel, dann kann man sich vorstellen, dass man mit einer doch moderaten Erhöhung in der Lage wäre, auch im Bereich der bemannten Raumfahrt etwas mehr Autonomie zu erzeugen und tatsächlich für die Zukunft an solchen Vorhaben eine größere Rolle zu spielen. Ganz abgesehen davon, was solch ein Projekt für das Engagement von jungen Menschen für Naturwissenschaften, für Ingenieurswissenschaften und für die Bildung einer europäischen Identität bedeuten würde.

Spengler: Heißt denn moderat, es bleibt im Millionenbereich, oder gehen wir doch in den Milliardenbereich hinein?

Reiter: Die ESA hat 18 Mitgliedsnationen und damit kann man sich vorstellen, dass das für die einzelnen Mitgliedsländer ja nun nicht so ein großer Batzen würde. Aber es wird sicherlich eher in diese Größenordnung in die Nähe von einer Milliarde gehen als nur wenige Millionen.

Spengler: Herr Reiter, die USA wollen eine bemannte Mission zum Mars schicken irgendwann. Das ist ihre Vision. Wie lautet denn die europäische Vision, vielleicht ihre persönliche?

Reiter: Ich denke, Europa muss sich fragen, wo es im Jahr 2025 beispielsweise stehen will. Und hier könnte ich mir vorstellen, dass wir in der Tat an solch einer Mission uns beteiligen können. Natürlich unter den Voraussetzungen, über die ich eben schon gesprochen habe. Ich würde mich jedenfalls nicht nur riesig freuen, ich würde mir wünschen, dass wenn es so weit ist und Menschen zu unserem Nachbarplaneten geschickt werden, dass in dieser Crew eben auch ein Europäer oder eine Europäerin dabei sein wird. Es wird ein Gefühl der Gemeinsamkeit, was wir in Europa schaffen können, erzeugen, und es ist auch voll und ganz in Linie mit einem der Beschlüsse, die bei dem Treffen der europäischen Regierungschefs in Lissabon im Jahr 2000 festgelegt wurde, nämlich Europa zur größten wissensbasierten Industriegesellschaft auf der Welt zu entwickeln.

Spengler: Das war allerdings für das Jahr 2010 gedacht.

Reiter: Ja, wir müssen uns da mühsam Stück für Stück voran bewegen.

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