Forschung Aktuell

Donnerstag, 21. Juni 2012

Umwelt Wenn die globale Erwärmung so voranschreitet wie bisher, dann könnten bis zum Jahr 2100 über 80 Prozent der Kaiserpinguine in der Antarktis verschwunden sein.

Ursache dafür wird der drastische Rückgang des Meereises rund um den Südpol sein. Dieses Fazit ziehen Forscher aus einer Simulationsstudie, die berechnet, wie sich die Eisbedeckung in der Antarktis weiterentwickeln wird. Für die Simulation verwendeten die Forscher nur diejenigen Klimamodelle, die in der Vergangenheit die besten Voraussageergebnisse erreicht hatten. Im Fachmagazin "Global Change Biology" stehen die Einzelheiten. Danach wird die Zahl der Pinguine bis ins Jahr 2040 langsam abnehmen. Dann allerdings wird die Eisbedeckung der Antarktis unter einen kritischen Schwellwert gesunken sein, was zu einem drastischen Rückgang der Kaiserpinguine führen wird. //[tj]//

(Quelle: Global Change Biology)

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Forschung Aktuell

ErdbebenHatte die Erdölförderung etwas mit den Erdbeben in der Emilia-Romagna zu tun?

Im Mai 2012 erschütterten zwei schwere Erdbeben Norditalien. Das Epizentrum lag in der Poebene, 27 Menschen starben, viele Bauten, auch kunsthistorische bedeutende, wurden schwer beschädigt. Eine international besetzte Expertenkommission hat untersucht, ob diese Beben mit der Erdölförderung in der Emilia-Romagna zusammenhängen.