Forschung Aktuell

Donnerstag, 21. Juni 2012

Umwelt Wenn die globale Erwärmung so voranschreitet wie bisher, dann könnten bis zum Jahr 2100 über 80 Prozent der Kaiserpinguine in der Antarktis verschwunden sein.

Ursache dafür wird der drastische Rückgang des Meereises rund um den Südpol sein. Dieses Fazit ziehen Forscher aus einer Simulationsstudie, die berechnet, wie sich die Eisbedeckung in der Antarktis weiterentwickeln wird. Für die Simulation verwendeten die Forscher nur diejenigen Klimamodelle, die in der Vergangenheit die besten Voraussageergebnisse erreicht hatten. Im Fachmagazin "Global Change Biology" stehen die Einzelheiten. Danach wird die Zahl der Pinguine bis ins Jahr 2040 langsam abnehmen. Dann allerdings wird die Eisbedeckung der Antarktis unter einen kritischen Schwellwert gesunken sein, was zu einem drastischen Rückgang der Kaiserpinguine führen wird. //[tj]//

(Quelle: Global Change Biology)

Alle Meldungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Forschung Aktuell

Ölförderung in der Tiefsee Pipelines überwachen, ohne nass zu werden

Die Fahne von Norwegen weht im Wind. Im Hintergrund: das Meer

Erdölvorkommen in der Tiefsee werden für die Rohstoffindustrie zunehmend interessant. Da es sich bei den Bohrstellen unter Wasser oft um umweltsensitive Bereiche handelt, sind Rohrleitungen notwendig, die besonders sicher sind. Um diese zu überwachen, haben norwegische Wissenschaftler das System SmartPipe entwickelt.