Forschung Aktuell

Montag, 2. Juli 2012

Klima Klimawandel führt zu mehr Todeszonen in Ostsee

Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee könnten sich im Zuge des Klimawandels noch weiter ausbreiten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Rostock. Die Todeszonen sind Gebiete, in denen das Meerwasser nur sehr wenig Sauerstoff enthält. Die Überdüngung der Ostsee wird üblicherweise für die Entstehung dieser Zonen verantwortlich gemacht. Die Wissenschafter konnten nun zeigen, dass auch die Wassertemperatur ein wichtiger Faktor ist. Dazu hatten sie Bohrkerne ausgewertet, die aus dem Sediment am Meeresboden stammten. Diese gleichen einem Archiv, das die Bedingungen widerspiegelt, die zur Zeit der Ablagerung im Wasser herrschten. In den Zeiten hoher Temperaturen zeigte sich in den vergangenen eintausend Jahren immer ein Sauerstoffmangel im Wasser, schreiben die Forscher im Fachblatt „Nature Climate Change“. Daher erwarten sie, dass dieser Zusammenhang auch in Zukunft gelten werde. [reu]

(Quelle: dpa, idw online, Nature Climate Change)

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ChemieDie umweltfreundliche Herstellung von Carbonsäuren

Tabletten liegen in einem Glas. Verschreibungspflichtige Medikamente mit dem Wirkstoff Methylphenidat gehören zu den Arzneistoffen mit stimulierender Wirkung, die oft als "Studentendroge" bezeichnet werden. (dpa)

Oktansäure ist häufig Ausgangsmaterial für Seifen, Farbstoffe und Arzneimittel. Sie gehört zur Klasse der Carbonsäuren und ist damit wichtiger Baustein für die Synthesechemie. Bei der Herstellung kommen allerdings bisher umweltschädliche Chemikalien zum Einsatz - Forscher haben nun eine ungiftige Alternative entwickelt.