Forschung Aktuell

Montag, 2. Juli 2012

Klima Klimawandel führt zu mehr Todeszonen in Ostsee

Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee könnten sich im Zuge des Klimawandels noch weiter ausbreiten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Rostock. Die Todeszonen sind Gebiete, in denen das Meerwasser nur sehr wenig Sauerstoff enthält. Die Überdüngung der Ostsee wird üblicherweise für die Entstehung dieser Zonen verantwortlich gemacht. Die Wissenschafter konnten nun zeigen, dass auch die Wassertemperatur ein wichtiger Faktor ist. Dazu hatten sie Bohrkerne ausgewertet, die aus dem Sediment am Meeresboden stammten. Diese gleichen einem Archiv, das die Bedingungen widerspiegelt, die zur Zeit der Ablagerung im Wasser herrschten. In den Zeiten hoher Temperaturen zeigte sich in den vergangenen eintausend Jahren immer ein Sauerstoffmangel im Wasser, schreiben die Forscher im Fachblatt „Nature Climate Change“. Daher erwarten sie, dass dieser Zusammenhang auch in Zukunft gelten werde. [reu]

(Quelle: dpa, idw online, Nature Climate Change)

Alle Meldungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Forschung Aktuell

PaläoindianerFrüheste Höhensiedlung der Menschheit

Der Vulkan Nevado Coropuna und die Fundstätte Cuncaicha in den südperuanischen Anden im Sternenlicht.

Forscher der Universität Maine entdeckten Beweise dafür, dass Menschen schon vor mehr als 12.000 Jahren in den Anden gelebt haben - in fast 4.500 Metern Höhe. Es waren eiszeitliche Jäger, die diesen Rekord aufgestellt hatten. Sie verlegten den Zeitpunkt der Besiedlung großer Höhen um 1.000 Jahre nach vorn.