Forschung Aktuell

Montag, 2. Juli 2012

Klima Klimawandel führt zu mehr Todeszonen in Ostsee

Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee könnten sich im Zuge des Klimawandels noch weiter ausbreiten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Rostock. Die Todeszonen sind Gebiete, in denen das Meerwasser nur sehr wenig Sauerstoff enthält. Die Überdüngung der Ostsee wird üblicherweise für die Entstehung dieser Zonen verantwortlich gemacht. Die Wissenschafter konnten nun zeigen, dass auch die Wassertemperatur ein wichtiger Faktor ist. Dazu hatten sie Bohrkerne ausgewertet, die aus dem Sediment am Meeresboden stammten. Diese gleichen einem Archiv, das die Bedingungen widerspiegelt, die zur Zeit der Ablagerung im Wasser herrschten. In den Zeiten hoher Temperaturen zeigte sich in den vergangenen eintausend Jahren immer ein Sauerstoffmangel im Wasser, schreiben die Forscher im Fachblatt „Nature Climate Change“. Daher erwarten sie, dass dieser Zusammenhang auch in Zukunft gelten werde. [reu]

(Quelle: dpa, idw online, Nature Climate Change)

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Leben nach dem TsunamiÖkosysteme noch nicht stabil

(dpa / picture alliance / Kimimasa Mayama)

Der Tsunami, der 2011 den Norden Japans traf, tötete mehr als 20.000 Menschen, vernichtete Dörfer und zerstörte das Kernkraftwerk von Fukushima. Seine Kraft war immens - auch im Meer. Deshalb untersuchen japanische Wissenschaftler, was die Riesenwellen im Ozean angerichtet haben.