Forschung Aktuell

Montag, 2. Juli 2012

Klima Klimawandel führt zu mehr Todeszonen in Ostsee

Die sogenannten Todeszonen in der Ostsee könnten sich im Zuge des Klimawandels noch weiter ausbreiten. Das ist das Ergebnis einer Studie von Forschern aus Rostock. Die Todeszonen sind Gebiete, in denen das Meerwasser nur sehr wenig Sauerstoff enthält. Die Überdüngung der Ostsee wird üblicherweise für die Entstehung dieser Zonen verantwortlich gemacht. Die Wissenschafter konnten nun zeigen, dass auch die Wassertemperatur ein wichtiger Faktor ist. Dazu hatten sie Bohrkerne ausgewertet, die aus dem Sediment am Meeresboden stammten. Diese gleichen einem Archiv, das die Bedingungen widerspiegelt, die zur Zeit der Ablagerung im Wasser herrschten. In den Zeiten hoher Temperaturen zeigte sich in den vergangenen eintausend Jahren immer ein Sauerstoffmangel im Wasser, schreiben die Forscher im Fachblatt „Nature Climate Change“. Daher erwarten sie, dass dieser Zusammenhang auch in Zukunft gelten werde. [reu]

(Quelle: dpa, idw online, Nature Climate Change)

Alle Meldungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Forschung Aktuell

Ebola-ImpfstoffDer Wettlauf gegen das Virus

Eine Probandin bekommt einen möglichen Ebola-Impfstoff injiziert

Einen Impfstoff gegen Ebola hätte es längst geben können. Wissenschaftler haben schon vor Jahren vielversprechende Mittel entwickelt. Aber die Zulassungsstudien dauern Jahre und sind sehr teuer - deshalb wurden sie nicht durchgeführt. Das will die Weltgesundheitsorganisation jetzt im Eilverfahren nachholen.