Forschung Aktuell

Dienstag, 3. Juli 2012

Biologie Der Klimawandel lässt Trüffel verstärkt auch in Deutschland wachsen

Freiburger Forstbotaniker haben mithilfe von Trüffelhunden allein in Baden-Württemberg an 121 Orten sieben verschiedene Arten Trüffel entdeckt. Nach Angaben der Universität Freiburg kommen alle Trüffel ausschließlich in Gebieten mit kalkhaltigem Boden vor und bevorzugen Standorte mit Laubbäumen wie Eiche, Buche und Haselnuss. Aufgrund steigender Temperaturen verschöben sich die Lebensräume der Trüffel nach Norden und Osten. Die Forscher gehen davon aus, dass einige Arten künftig nicht mehr nur in Italien oder Frankreich wachsen sondern auch in Deutschland. //[mawi]//

Alle Meldungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Forschung Aktuell

Landwirtschaft Agrarökonom Qaim: Grüne Gentechnik ist keine Hochrisikotechnologie

Symbolisch steht ein Schild mit der Aufschrift "Genfood" vor einem gentechnisch veränderten Maiskolben auf einem Feld nahe Ramin im Landkreis Uecker-Randow. (picture-alliance / ZB)

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt möchte den Anbau gentechnisch modifizierter Pflanzen verbieten. Dagegen wendet sich Matin Qaim, Professor für Agrarökonomie in Göttingen. Gentechnisch veränderte Pflanzen seien keineswegs prinzipiell gefährlicher als konventionelle, sagte er im DLF.