Forschung Aktuell

Dienstag, 3. Juli 2012

Medizin Mammografie-Screening kommt auf den Prüfstand

Das Bundesamt für Strahlenschutz, BfS, lässt das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs in Deutschland überprüfen. Forscher der Universität Münster sollen analysieren, ob und in welchem Umfang das Mammografie-Screening die Brustkrebs-Sterblichkeit verringert, teilte das BfS heute in Salzgitter mit. Mit ersten Ergebnissen aus der Studie sei in etwa sieben Jahren zu rechnen. Seit dem Jahr 2002 können in Deutschland Frauen im Alter zwischen 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre eine Röntgenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs in Anspruch nehmen. Ziel des Vorsorgeprogramms ist es, Brustkrebs-Tumore in einem frühen Stadium zu entdecken und so die Zahl der Erkrankungen mit tödlichem Ausgang zu senken. Ob der Nutzen des Programms tatsächlich größer ist als die möglichen Risiken, ist für Deutschland bislang nicht erwiesen. //[mawi]//

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Möglicherweise muss im Erdgeschichtsbuch Platz für eine neue Epoche geschaffen werden: das Anthropozän, die Epoche des Menschen. Die Diskussion läuft unter Geowissenschaftlern bereits seit einiger Zeit und zieht nun auch Kreise in anderen Wissenschaften und in der Öffentlichkeit.