Forschung Aktuell

Dienstag, 3. Juli 2012

Medizin Mammografie-Screening kommt auf den Prüfstand

Das Bundesamt für Strahlenschutz, BfS, lässt das Programm zur Früherkennung von Brustkrebs in Deutschland überprüfen. Forscher der Universität Münster sollen analysieren, ob und in welchem Umfang das Mammografie-Screening die Brustkrebs-Sterblichkeit verringert, teilte das BfS heute in Salzgitter mit. Mit ersten Ergebnissen aus der Studie sei in etwa sieben Jahren zu rechnen. Seit dem Jahr 2002 können in Deutschland Frauen im Alter zwischen 50 bis 69 Jahren alle zwei Jahre eine Röntgenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs in Anspruch nehmen. Ziel des Vorsorgeprogramms ist es, Brustkrebs-Tumore in einem frühen Stadium zu entdecken und so die Zahl der Erkrankungen mit tödlichem Ausgang zu senken. Ob der Nutzen des Programms tatsächlich größer ist als die möglichen Risiken, ist für Deutschland bislang nicht erwiesen. //[mawi]//

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WeltmeereDer Vielfalt des Planktons auf der Spur

Womöglich von der Übersäuerung der Ozeane bedroht: der Ruderfußkrebs (picture alliance / dpa / Foto: Hinrich Bäsemann)

Die winzigen Vertreter des Planktons stehen am Anfang der Nahrungskette in den Ozeanen. Sie sind zahlenmäßig den großen Arten wie den Walen und den Fischen überlegen, doch ist recht wenig über die winzigen Meeresbewohner bekannt. Mit dem Projekt Tara Oceans fahren Wissenschaftler die Weltmeere ab und untersuchen das Leben des Planktons.