Forschung Aktuell

Mittwoch, 4. Juli 2012

Biologie Klimawandel schrumpft Blätter

Australische Forscher der Universität von Adelaide haben die Blattgröße verschiedener heimischer Sträucher vermessen. Dazu verglichen die Botaniker heutige Blätter mit getrockneten Exemplaren, die bis zu 127 Jahre alt waren. Dabei sahen sie, dass die Blätter von Dodonaea viscosa, einem Vertreter der so genannten Seifenbaumgewächse, in den vergangenen hundert Jahren im Schnitt um zwei Millimeter schmaler geworden sind, notieren die Forscher im Fachblatt "Biology Letters". Demnach blühen Pflanzen durch die Erderwärmung bedingt nicht nur zu anderen Zeiten, sondern sie verändern auch ihre Blattform. Je höher die gemessenen Temperaturen in der untersuchten Region waren, desto stärker schrumpften dort auch die Blätter der Pflanzen. [mst]

(Quelle: Biology Letters)

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ErdbebenHatte die Erdölförderung etwas mit den Erdbeben in der Emilia-Romagna zu tun?

Im Mai 2012 erschütterten zwei schwere Erdbeben Norditalien. Das Epizentrum lag in der Poebene, 27 Menschen starben, viele Bauten, auch kunsthistorische bedeutende, wurden schwer beschädigt. Eine international besetzte Expertenkommission hat untersucht, ob diese Beben mit der Erdölförderung in der Emilia-Romagna zusammenhängen.