Forschung Aktuell

Mittwoch, 4. Juli 2012

Biologie Klimawandel schrumpft Blätter

Australische Forscher der Universität von Adelaide haben die Blattgröße verschiedener heimischer Sträucher vermessen. Dazu verglichen die Botaniker heutige Blätter mit getrockneten Exemplaren, die bis zu 127 Jahre alt waren. Dabei sahen sie, dass die Blätter von Dodonaea viscosa, einem Vertreter der so genannten Seifenbaumgewächse, in den vergangenen hundert Jahren im Schnitt um zwei Millimeter schmaler geworden sind, notieren die Forscher im Fachblatt "Biology Letters". Demnach blühen Pflanzen durch die Erderwärmung bedingt nicht nur zu anderen Zeiten, sondern sie verändern auch ihre Blattform. Je höher die gemessenen Temperaturen in der untersuchten Region waren, desto stärker schrumpften dort auch die Blätter der Pflanzen. [mst]

(Quelle: Biology Letters)

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Landwirtschaft Agrarökonom Qaim: Grüne Gentechnik ist keine Hochrisikotechnologie

Symbolisch steht ein Schild mit der Aufschrift "Genfood" vor einem gentechnisch veränderten Maiskolben auf einem Feld nahe Ramin im Landkreis Uecker-Randow. (picture-alliance / ZB)

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt möchte den Anbau gentechnisch modifizierter Pflanzen verbieten. Dagegen wendet sich Matin Qaim, Professor für Agrarökonomie in Göttingen. Gentechnisch veränderte Pflanzen seien keineswegs prinzipiell gefährlicher als konventionelle, sagte er im DLF.