Forschung Aktuell

Mittwoch, 4. Juli 2012

Biologie Klimawandel schrumpft Blätter

Australische Forscher der Universität von Adelaide haben die Blattgröße verschiedener heimischer Sträucher vermessen. Dazu verglichen die Botaniker heutige Blätter mit getrockneten Exemplaren, die bis zu 127 Jahre alt waren. Dabei sahen sie, dass die Blätter von Dodonaea viscosa, einem Vertreter der so genannten Seifenbaumgewächse, in den vergangenen hundert Jahren im Schnitt um zwei Millimeter schmaler geworden sind, notieren die Forscher im Fachblatt "Biology Letters". Demnach blühen Pflanzen durch die Erderwärmung bedingt nicht nur zu anderen Zeiten, sondern sie verändern auch ihre Blattform. Je höher die gemessenen Temperaturen in der untersuchten Region waren, desto stärker schrumpften dort auch die Blätter der Pflanzen. [mst]

(Quelle: Biology Letters)

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ArtensterbenBienchen ohne Blümchen

Eine Biene sitzt am 7.1.2014 in Köln auf einer Blüte.

Neben Honigbienen und den dicken Hummeln gibt es noch Hunderte weiterer wilder Bienenarten. Diese haben in den letzten Jahrzehnten sehr zu kämpfen, denn viele von ihnen sind - anderes als die Honigbiene - auf eine oder wenige Pflanzen spezialisiert. Fallen diese weg, dann kann auch die Biene verschwinden.