Forschung Aktuell

Mittwoch, 22. August 2012

Medizin Musikunterricht verbessert das Gehör.

Wer als Kind über Jahre hinweg Klavier- oder Geigenunterricht bekommen hat, verfügt auch als Erwachsener über ein dauerhaft geschultes Gehör. Derart musisch erzogene Menschen haben es demnach leichter, Gespräche in lauter Umgebung zu verfolgen. Das berichten US-Forscher der Northwestern University in Evanston, Illinois im Journal of Communication Disorders. Wessen Gehirn es frühzeitig und dauerhaft gelernt habe, komplexe Töne etwa im tiefen Frequenzbereich zu erkennen, könne sich leichter auf spezifische Geräusche in lauter Umgebung konzentrieren. [mst]

(Quelle: Journal of Communication Disorders)

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ParkinsontherapieStromschläge fürs Gehirn

Der verbesserte Hirnschrittmacher, mit dem das rheinische Forschungszentrum Jülich am Wettbewerb um den Deutschen Zukunftspreis 2006 teilnimmt (undatiertes Handout). Anders als herkömmliche Geräte sprechen die eingepflanzten Elektroden im Gehirn Nervenzellenverbände nicht mit einem konstanten Dauerreiz an. Sie traktieren das Gewebe vielmehr im unregelmäßigen Rhythmus an mehreren Punkten. Dadurch soll nicht nur das Zucken der Parkinson-Patienten wirksamer unterdrückt werden, langfristig erhoffen sich die Forscher auch, dass die Nervenzellen durch die neue Technik "lernen", wieder normal zu funktionieren. (picture alliance / dpa / Db Ansgar Pudenz)

Schon lange implantieren Mediziner Parkinsonpatienten Elektrodendrähte ins Gehirn. Die Stromimpulse der Elektroden können das für diese Krankheit typische Zittern unterdrücken und das Leben der Betroffenen erleichtern. Jetzt erproben Ärzte die Methode auch bei anderen Patienten – mit unerwartet positiven Wirkungen.