Forschung Aktuell

Freitag, 9. November 2012

Biologie Eine Entzündung heilt Hirnverletzungen beim Zebrafisch.

Das berichten Forscher der TU Dresden und Kollegen aus Australien in "Science". Die Wissenschaftler hatten mit Hilfe von Medikamenten gezielt Entzündungen in gesunden Zebrafischen ausgelöst. Dabei beobachteten sie, dass durch die Entzündung ein Eiweiß ausgeschüttet wurde, dass das Wachstum von neuen Neuronen anregte. Unterdrückten die Forscher jedes Entzündungszeichen, unterblieb auch die Bildung neuer Neuronen. Die Wissenschaftler ziehen aus ihrer Beobachtung den Schluss, dass das Immunsystem beim Zebrafisch einen wichtige Rolle bei der Neubildung von Nervenzellen spielt. Bei Menschen oder Säugetieren funktioniere dieser Mechanismus jedoch nicht, so die Dresdener Forscher weiter: Wird ihr Hirn verletzt, bilden sich Narben - und die verhindern eine Regeneration von Nervenzellen. //[gät]//

(Quelle: dpa)

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