Forschung Aktuell

Montag, 27. Mai 2013

Botanik Es ist tatsächlich Auxin, das Pflanzen zum Licht wachsen lässt

Pflanzen nehmen die Lichtverhältnisse ihrer Umgebung mithilfe von Photo-Rezeptoren wahr. Wird ein Pflanzenspross ungleich belichtet, setzt auf der Schattenseite eine verstärkte Zellstreckung ein. Die Folge: die Pflanze krümmt sich zum Licht hin. Dass bei diesem Wachstum zum Licht, dem Phototropismus, dem Pflanzenhormon Auxin eine entscheidende Rolle zukommt, weil es die Zellstreckung auslöst, nehmen Biologen schon lange an. Aber erst jetzt haben Forscher an der TU München und der Universität Lausanne den Beweis erbringen können. Sie haben entdeckt, dass die PINs genannten Transportmoleküle das Auxin nur dann transportieren, wenn sie ein entsprechendes Signal bekommen von der so genannten Proteinkinase D6PK. Die Forscher entdeckten: Wenn mehrere der PIN- und Kinase-Komponenten fehlen, sind Pflanzen in ihrem Wachstum unempfänglich gegenüber den Lichtsignalen. Sie wachsen dann einfach - entgegen der Schwerkraft - nach oben. //[mawi]//

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