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Dienstag, 13. Mai 2014

Geophysik Die Gletscherschmelze in der Westantarktis scheint unaufhaltsam zu sein

Das berichtet ein amerikanisches Forscherteam. Die Wissenschaftler untersuchten dazu verschiedene Parameter von Gletschern des Westantarktischen Eisschilds mit Hilfe von Satellitendaten.
Besonderes Augenmerk richteten sie dabei auf die Flussgeschwindigkeit der Gletscher und die Linie, ab der sie das Festland verlassen und auf dem Meer treiben. Fast das komplette Abschmelzen der Gletscher findet jenseits dieser Linie statt. Die Forscher stellten fest, dass die Gletscher immer schneller fließen und immer früher zu schwimmen beginnen, schreiben sie im Magazin "Geophysical Research Letters". Beide Effekte beschleunigen sich gegenseitig und führen zu einem unaufhaltsamen Abschmelzen der Gletscher. Mit diesen Erkenntnissen müssten die Prognosen zum Anstieg der Meeresspiegel nach oben korrigiert werden. [hell] 

 

(Quelle: Eurerkalert; Geophysical Research Letters)

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